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Ranking der Tourismushochburgen: Bad Neuenahr belegt zwölften Platz

Hoffnung in Corona-Zeiten : Bad Neuenahr belegt zwölften Platz im Tourismus-Ranking

Im deutschlandweiten Ranking der Tourismushochburgen konnte Bad Neuenahr-Ahrweiler den zwölften Platz erzielen. Die Kreisstadt rangiert damit weit vor beliebten Städten wie Passau oder Weimar.

Die Kreisstadt Bad Neuenahr-Ahrweiler hat beim deutschlandweiten Ranking der Touristenhochburgen einen hervorragenden zwölften Platz erzielt. Das ist das Ergebnis einer Analyse unter knapp 600 kleineren und mittelgroßen Städten in Deutschland, die das Magazin Kommunal gemeinsam mit dem Standortanalysetool „Regio Contor“ ermittelt hat.

Zahlreiche Daten wie etwa die Bettenbelegung, Gastgewerbe, Insolvenzraten und Einwohnerentwicklung hatte das Magazin für das Ranking ausgewertet und zugrunde gelegt.

„Das Ergebnis dieser Studie freut uns. Der Inlandstourismus erfährt zwar in diesem Jahr insgesamt einen Impuls. Aber weder die Studie noch die verstärkte Inlandsnachfrage dürfen darüber hinwegtäuschen, dass insbesondere die Hotellerie noch stark leidet“, erklärte Kreisstadt-Bürgermeister Guido Orthen. Dennoch sei das Ergebnis der Studie „ein Mutmacher und Antreiber auf dem Weg aus dieser Krise und zurück zu alter Stärke“.

Platzierung vor Husum, Passau oder Weimar

Teil der Studie waren insgesamt 585 Städte zwischen 20 000 und 75 000 Einwohnern. Auf dem ersten Platz landet Garmisch-Partenkirchen, eine Stadt, die neben Bad Kissingen und Baden-Baden zu den prominentesten Destinationen unter den ersten Zehn gehören. Mit dem zwölften Platz rangiert Bad Neuenahr-Ahrweiler weit vor so beliebten Tourismushochburgen wie Husum (22), Passau (26), Starnberg (32) oder auch Weimar (47).

Der Tourismus sei ein bedeutender Wirtschaftsfaktor für die Region und die Stadt, so Orthen. Doch auch andere Branchen und Bereiche seien für die Entwicklung von Bad Neuenahr-Ahrweiler entscheidend: „Die Stadt ist sehr vielseitig und der Weg aus der Krise ist lang. Wir müssen einen gemeinsamen Weg einschlagen. Dazu werden alle ihren Teil beitragen müssen: Die Unternehmer, Gastgeber, die Mitarbeiter in den Betrieben und Verwaltungen und nicht zuletzt die Politik. Dies werde nur gelingen, wenn nicht Weinerlichkeit vorherrsche, sondern Mut und Tun dominierten.