Verein der Aquarien- und Terrarienfreunde Tausende Tiere kamen in der Flutnacht im „Ahrquarium“ ums Leben

Bad Neuenahr · Aber der Verein Scalare will zu seinem 60. Geburtstag in zwei Jahren wieder eine einmalige Auswahl an Fischen und Reptilien ausstellen. So weit sind die Vorbereitungen.

Der Scalare-Vorstand mit (von links) Christian Kniel, Peter Heinisch und Manfred Sangs will die Reptilien-Ausstellung wieder aufbauen.

Der Scalare-Vorstand mit (von links) Christian Kniel, Peter Heinisch und Manfred Sangs will die Reptilien-Ausstellung wieder aufbauen.

Foto: ahr-foto

Knapp 15 Jahre lang zeigte der Verein Scalare im Keller des Mehrgenerationenhauses in der Bad Neuenahrer Weststraße eine Fülle von Aquarien und Terrarien mit Tieren aus aller Welt. „Ahrquarium“ hatte der Verein die Dauerausstellung genannt, lange bevor die „Ahr“ für allerlei Wortspiele, wie „SolidAHRität“ herhalten musste. Allein die Zahl an gezeigten Fischen aus aller Herren Länder war vierstellig. Dann aber kam die Flutnacht, in der genau ein Tier überlebte, nämlich ein großer Fledermausfisch. Den rettete der zweite Vorsitzende Martin Bode am Tag nach der Flut. Damals wagte Bode, dessen Steckenpferd die Meerwasseraquaristik ist, einen nicht ungefährlichen Tauchgang ohne entsprechende Ausrüstung in die überfluteten Räume. Den Fisch konnte er lebend bergen und in einem Meerwasseraquarium in einem Neuwieder Restaurant unterbringen. Alle anderen Tiere im Ahrquarium überlebten die Flut nicht.