Tourismus an der Ahr Tourist-Info in Ahrweiler nach Sanierung wieder am Start

Ahrweiler · Die Tourismus-Information im historischen Blankartshof in Bad Neuenahr-Ahrweiler wird nach langer Sanierung neu eröffnet. Der Tourismus in der Region sei auf dem Weg zurück zu alter Blüte, es gebe zahlreiche Besucheranfragen, heißt es bei der Eröffnungsfeier.

 Erster Beigeordneter Peter Diewald (4.v.l.) durchschneidet das rote Band zur Wiedereröffnung der Tourist-Info im Ahrweiler Blankartshof

Erster Beigeordneter Peter Diewald (4.v.l.) durchschneidet das rote Band zur Wiedereröffnung der Tourist-Info im Ahrweiler Blankartshof

Foto: ahr-foto

„Heute ist ein guter Tag für den Tourismus in der Region.“ Peter Diewald, Erster Beigeordneter der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler, zeigte sich zuversichtlich, als er am historischen Ahrweiler Blankartshof das rote Band durchschnitt, mit dem der Zutritt für das nach der Flut wiederhergestellte Tourismusbüro an der Ahrhut im Herzen der Altstadt wieder freigegeben wurde. „Auswärtige Gäste wie auch Einheimische haben wieder eine Anlaufstelle“, freute sich der Stadtvertreter. In der Tourismuszentrale der Ahrweiler Altstadt gibt es jetzt wieder nicht nur viele Informationen über Sehenswürdigkeiten, Wanderrouten oder Radlerstrecken. Vielmehr können dort auch Souvenirs von der Ahr erworben werden – angefangen vom schicken, mit Ahrtal-Slogan bedruckten Pullover, bis hin zur Ahrtal-Tasse, Weingläser oder Ahrtal-Sandaletten. Außerdem kann man sich dort über das Kulturleben und anstehende Veranstaltungen in der Region mit seinen idyllischen Städten an Rhein und Ahr, den Wäldern, Wiesen und Weinbergen schlau machen. An großen Zielen mangelt es bekanntlich nicht im kleinen Tal.

Nicht in der Versenkung verschwunden

Auch wenn am Donnerstag nach fast dreijähriger Sanierungszeit die offizielle Wiedereröffnung der Tourist-Information vonstatten ging, so hatte es in den vergangenen Wochen bereits reichlichen Ansturm gegeben. „Das Ahrtal ist auch drei Jahre nach der Flutkatastrophe medial nicht in der Versenkung verschwunden. Wir haben Besucheranfragen aus Köln, Düsseldorf, aus Koblenz oder Frankfurt wie auch aus den Beneluxstaaten“, freute sich Diewald. Der Tourismus in der Region sei auf dem Weg zurück zu alter Blüte, unterstrich der Beigeordnete. Zwar seien die früheren Übernachtungszahlen noch in weiter Ferne, doch könne man optimistisch in die Zukunft blicken. So habe es in den vergangenen Wochen bei schönem Wetter bereits erfreulich viele Tagestouristen gegeben. Diewald: „Man hat uns nicht vergessen.“ Das bestätigen auch die Gästeführer. Ihre Führungen durch die Stadt haben sogar wieder das Besucherniveau von 2019 erreicht – also die Nachfrage, die es vor der Corona-Pandemie und der Flutkatastrophe gegeben hat.

Umso wichtiger sei das neu eröffnete Büro als Info-Punkt und Anlaufstelle. Nach und nach, so die Hoffnung der Stadt, würden sich auch die Beherbergungsbetriebe wieder füllen. So wird beispielsweise Ende Mai – nach derzeitigem Stand – das Steigenberger Hotel in Bad Neuenahr als besonderes Flaggschiff der örtlichen Hotellerie wieder in touristische See stechen und Gästen eine vorübergehende Heimstatt bieten können. Christian Senk, Geschäftsführer der „Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH“, unter dessen Dach der Ahrtal-Tourismus firmiert: „Wieder ein wichtiger Baustein zurück zur Normalität.“ Weitere Beherbergungsbetriebe sollen folgen.

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