Flutschäden im Ahrtal Unternehmen sollen bis Jahresende Anträge auf Wiederaufbauhilfe stellen

Mainz/Bad Neuenahr-Ahrweiler · Flutgeschädigte Firmen im Ahrtal sollen bis Jahresende ihre Anträge auf Hilfe beim Wiederaufbau stellen. Dann endet die Frist dafür. Gespräche über eine Verlängerung laufen indes.

 Mit schwerem Gerät wird an der Ahr in Walporzheim der Wiederaufbau der Bahnstrecke vorangetrieben. Im Juli 2021 hatte die Flutkatastrophe gewaltige Schäden hinterlassen, 135 Menschen kamen ums Leben.

Mit schwerem Gerät wird an der Ahr in Walporzheim der Wiederaufbau der Bahnstrecke vorangetrieben. Im Juli 2021 hatte die Flutkatastrophe gewaltige Schäden hinterlassen, 135 Menschen kamen ums Leben.

Foto: dpa/Thomas Frey

Durch die Flutkatastrophe 2021 geschädigte Unternehmen sollten nach Auskunft der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) ihre Anträge auf Wiederaufbauhilfe bis zum Jahresende stellen. „Nach der derzeitigen Regelung endet die Antragsfrist für Unternehmen aus europarechtlichen Gründen am 31. Dezember 2024“, teilte die ISB am Montag mit.

Die Landesregierung stehe für eine mögliche Verlängerung der Frist zwar in Gesprächen mit der EU-Kommission, diese seien jedoch ergebnisoffen. Regulär können betroffene Unternehmen bis zum 31. Dezember 2024 Hilfen beantragen. Dabei können laut ISB etwa Einkommenseinbußen, Reparaturkosten oder Schadenersatz geltend gemacht werden. Bislang seien mehr als 500 Millionen Euro für flutgeschädigte Unternehmen bewilligt worden, hieß es.

(dpa)
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