Warnungen im Kreis Ahrweiler Im Ernstfall alarmieren mobile Sirenen die Bürger

Kreis Ahrweiler · Ziel des „Alarmplans Warnung“ ist es, im Gefahrenfall jeden Bürger erreichen zu können. Dafür wurden im Kreis Ahrweiler mobile Sirenen angeschafft, die beim bundesweiten Warntag einen ersten Testlauf absolvierten.

 Einsatzbesprechung kurz vor der Abfahrt der Fahrzeuge mit den mobilen Sirenen, die als weiße Kugeln auf den Dächern der Fahrzeuge montiert sind.

Einsatzbesprechung kurz vor der Abfahrt der Fahrzeuge mit den mobilen Sirenen, die als weiße Kugeln auf den Dächern der Fahrzeuge montiert sind.

Foto: AHR-FOTO

Am bundesweiten Warntag gilt es, die Alarmierung der Bevölkerung zu testen, und zwar über eine Vielzahl von Kanälen. So ließen am Donnerstag diverse Warn-Apps alle Smartphones laut schrillen, auch wenn diese lautlos eingestellt waren. Dazu erschien auf dem Display eine Anzeige und verriet, was denn passiert sei: „Probealarm“, lautete der Hinweis. Sirenen auf Dächern und Masten heulten mit den verschiedensten Alarmtönen, deren Bedeutung der Bevölkerung in den vergangenen Jahren immer wieder durch die Medien kundgetan wurde. Das begann mit einem auf- und abschwellenden Ton über die Dauer einer Minute. Was in Kriegszeiten und noch bis weit ins 20. Jahrhundert einmal „Luftalarm“ bedeutete, heißt heute lediglich „Warnung“ und bedeutet für die Bevölkerung, sich umgehend zu informieren und am besten das Radio einzuschalten.