72-Stunden-Aktion: Das Bistum dankt allen Teilnehmern im Kreis Ahrweiler

72-Stunden-Aktion : Das Bistum dankt allen Teilnehmern im Kreis Ahrweiler

Die deutschlandweite 72-Stunden-Aktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) ist zu Ende. Am Sonntag endete um 17.07 Uhr die größte Sozialaktion, an der sich allein aus dem Bistum Trier mehr als 5000 junge Leute beteiligten, mit rund 7000 Unterstützern und Paten in 250 Gruppen.

Im Kreis Ahrweiler waren es acht Gruppen mit insgesamt rund 300 Teilnehmern und Helfern im Hintergrund, die Weihbischof Jörg Michel Peters am Donnerstag auf der Bengener Heide in Marsch gesetzt hatte. Der BDKJ Trier zieht eine positive Bilanz. Und Bischof Stephan Ackermann gratuliert allen Beteiligten in einem Dankschreiben.

"Jedes Projekt wird nachhaltig sein", erklärt BDKJ-Vorsitzende Anja Peters in ihrer Abschlussbilanz: Die Projektvielfalt reichte vom Theaterspielen auf einer extra erbauten Freilichtbühne über die Renovierung des Waschbärengeheges im Zoo in Neuwied bis zur Gestaltung der Außenanlagen einer Einrichtung für behinderte Menschen in der Slowakei.

Von jedem einzelnen Projekt werde etwas bleiben. Insgesamt sei die Aktion sehr positiv verlaufen. Die Unterstützung für die Gruppen sei sehr groß gewesen, so dass den meisten der Hilferufe sehr schnell eine Erfolgsmeldung folgen konnte - von der Kühlflüssigkeit, über Helium hin zu Blumentöpfen, nicht zu vergessen anpackende Hände und Gäste für die vielen Abschlussveranstaltungen.

Peters bedankte sich bei allen Beteiligten und Unterstützern: den Jugendlichen, den Verantwortlichen und Sponsoren vor Ort, in den Pfarreien, Dekanaten und Koordinierungskreisen. "Die 72-Stunden-Aktion ist ein voller Erfolg gewesenen und für mich ein Zeichen konkret gewordenen Glaubens." Im Bistum Trier war sie nach 2004 und 2009 zum dritten Mal über die Bühne gegangen.

"Visionen können eine große Kraft entwickeln", sagte Bischof Ackermann. Die 72-Stunden-Aktion sei der beste Beweis für "die Vision vom selbstlosen Einsatz für andere".

Indem die jungen Leute gemeinsam Gutes getan haben und andere und sich selbst daran erfreuen konnten, "habt Ihr ein Stück Himmel auf Erden gebracht", so der Bischof in Anlehnung an das Motto der Aktion. Damit hätten sie etwas getan, das wesentlich zum Leben eines Christen gehöre: "Menschen zu sein, die die Leidenschaft Gottes für die Menschen teilen, die sich aus Überzeugung, aus Leidenschaft, aus Liebe für eine bessere Welt und für die Menschen einsetzen."

Vom 13. bis 16. Juni engagierten sich bundesweit 175 000 junge Menschen für die 72-Stunden-Aktion, die unter dem Motto stand "Uns schickt der Himmel". Die jungen Leute verwirklichten soziale, kulturelle, Umwelt- oder Bauprojekte.