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Die Landesgartenschau in Bad Neuenahr bekommt einen Kletterpark

LaGa in Bad Neuenahr : Landesgartenschau-Eingang mit Skate- und Kletterpark

Auf einer 13 500 Quadratmeter großen Grünfläche soll für die Landesgartenschau ein attraktiver Eingangsbereich mit vier Sondergebieten geschaffen werden. Die Stadt Bad Neuenahr errichtet einen Platz für Wohnmobile, einen Skaterpark, ein Beach-Volleyballfeld, Bouleplätze und eine Minigolfanlage.

Das östliche Eingangstor zur Landesgartenschau 2022 nimmt langsam Formen an. Der Stadtrat verabschiedete in seiner jüngsten Sitzung einstimmig die Änderung des Bebauungsplans „Schulzentrum Bad Neuenahr“, die unter anderem ein Sportband, einen Skatepark sowie einen Wohnmobilstellplatz zwischen der Berufsbildenden Schule, dem Apollinarisstadion und der Ahr vorsieht.

Auf einer 13 500 Quadratmeter großen Grünfläche soll für die Landesgartenschau ein attraktiver Eingangsbereich mit vier Sondergebieten geschaffen werden. Unterhalb der Tennishalle plant man einen Wohnmobil-Kurzreiseplatz mit bis zu 49 Standplätzen für das vorübergehende Aufstellen von Wohnmobilen. Auf einem lang gezogenen Band zwischen Tennishalle und Apollinarisstadion sind mehrere Sport-, Spiel- und Freizeitanlagen eingeplant. Dort stellt man sich beispielsweise einen Streetball-Ground, einen Bolzplatz, Beachvolleyball- und Badmintonplätze, Bouleplätze und einen Kletterparcours vor.

Minigolf und Gastronomie, Skater- und Jugendpark

Neben der BBS-Turnhalle soll außerdem ein Skate- und Jugendpark angelegt werden mit Skate-, Kletter- und Turnelementen, aber auch Grafitti-Flächen und überdachte Schutzbereiche sind dort angedacht. Schließlich soll es auch noch einen Minigolfplatz mit einer kleinen Wirtschaft samt Außengastronomie geben. Während der Landesgartenschau sollen temporäre Anlagen wie Eingangstor, Verkaufs- und Informationsräume, Sanitäreinrichtungen und Ausstellungsflächen die Besucher empfangen. Zudem sind Teile des Geländes als Lager und Fahrzeugabstellfläche im Zusammenhang mit der Landesgartenschau vorgesehen.

„Die Stadt kommt der Entwicklung des von der CDU beantragten Skaterparks einen großen Schnitt näher“, freute sich CDU-Sprecher Peter Ropertz. Das Projekt sei zukunftsweisend, weil jungen Menschen Raum für ihre Sportarten zur Verfügung gestellt werde, und das mitten in der Stadt. „Denn für uns gehört die Jugend eingebunden. Sie wird es sein, die unsere Stadt und unser Land in den kommenden Jahren mit ihren Vorstellungen auch gestalterisch prägen wird.“ Erfreulich sei, dass man einen Stellplatz für Wohnmobile schaffe, schließlich zähle der Wohnmobiltourismus zu den Wachstumsmärkten der Tourismuswirtschaft. Zumal die Wohnmobil-Urlauber auch vom Angebot des Skaterparks profitieren könnten, „denn das Wohnmobil und der gute alte Bulli finden in einer jungen und sportaffinen Gruppe Zulauf. Dieser Platz kann junge Menschen mit und ohne Familie zum Urlaub in unserer Stadt locken“.

Die Verwirklichung des Skate- und Jugendparks entspreche auch dem Wunsch der SPD, so deren Sprecherin Ursula Koll. „Wir haben eine Jugendmeile an der Ahr gefordert, und wir freuen uns, dass die Skateranlage nun kommt.“ Allerdings fehlten noch Fahrradabstellplätze und E-Bike-Ladestationen, die Wegeführung für Fahrradfahrer müsse noch bearbeitet und ein neuer Standort für die Hundewiese gefunden werden. Gregor Sebastian (FWG) sah einen zukunftsfähigen Platz für alle Generationen entstehen, und Jürgen Lorenz (Wählergruppe Jacobs) mahnte, den Fledermausschutz nicht auf die leichte Schulter zu nehmen.