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Ahr-Dörfer im Europäischen Wettbewerb: Drei Weindörfer, ein Ziel

Ahr-Dörfer im Europäischen Wettbewerb : Drei Weindörfer, ein Ziel

Die Jury des Europäischen Dorferneuerungswettbewerbs besucht Dernau, Rech und Mayschoß. Es geht um lokale Antworten auf globale Herausforderungen.

Doch darüber entscheidet eine Jury. Diese war am Dienstag an der Ahr und erlebte einen Regentag. Ohne Corona hätte wohl Sonnenschein auf dem Programm gestanden, denn ursprünglich sollten die Rundgänge durch die Weindörfer im Juni stattfinden.

Zuvor waren die Juroren, Carlo Lejeune aus Belgien, Peter Haider aus Österreich und Frank Rosen aus Sachsen, im Dernauer Gemeindehaus von den beteiligten Ortsbürgermeistern, Alfred Sebastian aus Dernau, Hubertus Kunz aus Mayschoß, Dominik Gieler aus Rech und Verbandsbürgermeisterin Cornlia Weigand begrüßt worden. Da gab es dann für die Teilnehmer auch die extra für die Präsentation gestaltete und vom Land finanzierte Hochglanzbroschüre zum Dörfer-Trio der Ahr.

Wobei es bei dem Europäischen Wettbewerb, zu dem 26 Teilnehmer von Italien bis Dänemark gemeldet sind, eigentlich nur um den olympischen Gedanken „Dabei sein ist alles“ geht.

Es gibt keine Preisgelder

Denn den Teilnehmern winken keine Geldpreise. „Es geht um Anerkennung, eine Urkunde, ein Schild und um die Aufnahme in eine virtuelle Karte, anhand derer jeder die Dörfer bereisen kann“, erläuterte Dorferneuerungsreferent Dietmar Geiß-Skär aus dem Mainzer Innenministerium im Gespräch mit dem General-Anzeiger.

Wichtiger für die Ahr-Dörfer ist „neben der Ehre“ der touristische Aspkekt. Denn Werben lässt sich mit Europa schließlich gut. Und wenn Mainz von Vorzeigegemeinden spricht, tut das auch gut.