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Zahlen in der Region: Elf neue Corona-Infizierte im Kreis Ahrweiler

Zahlen in der Region : Elf neue Corona-Infizierte im Kreis Ahrweiler

Die Anzahl der nachweislich mit dem Coronoavirus infizierten Menschen im Kreis Ahrweiler hat sich auf insgesamt 31 erhöht. Hinzu kommen 252 Kontaktpersonen in Quarantäne. Das teilte das Kreisgesundheitsamt am Freitag mit.

Seit Freitag gibt es im Kreis Ahrweiler elf weitere positive Fälle mit nachgewiesener Corona-Infektion. Die Betroffenen kommen aus den Verbandsgemeinden Adenau und Altenahr, der Gemeinde Grafschaft und den Städten Sinzig und Bad Neuenahr-Ahrweiler. Damit erhöht sich die Anzahl der infizierten Menschen auf insgesamt 31. Hinzu kommen 252 Kontaktpersonen in Quarantäne. Das teilte das Kreisgesundheitsamt am Freitag mit.

Das Kreisgesundheitsamt weist zudem darauf hin, dass die Berliner Charité in Kooperation mit einer Software-Firma jetzt einen digitalen Schnelltest, die sogenannte „CovApp“, anbietet, um mögliche Corona-Verdachtsfälle zu identifizieren. Die CovApp ist eine browserbasierte App und für jeden über https://covapp.charite.de/ zu erreichen. Mit der CovApp und dem dahinterstehenden Fragebogen bekommt der Anwender bereits zu Hause eine Entscheidungshilfe, wie er sich weiter verhalten soll und ob ein COVID-19-Test sinnvoll ist. Innerhalb weniger Minuten erhält der Anwender auf Grundlage seiner Antworten auf 26 krankheitsbedingte Fragen eine Empfehlung, was er am besten tun sollte. Die Charité weist allerdings darauf hin, dass der Fragebogen keine Behandlung ersetzt. Wer sich aktuell schwer krank fühlt, sollte umgehend medizinische Hilfe suchen. Der Fragebogen ist anonym und wird direkt auf dem Endgerät der Nutzer bearbeitet und gespeichert. So kann das Ergebnis gegebenenfalls später beim Arzt oder im Krankenhaus vorgezeigt werden.

Weniger Busse im Einsatz

Der Kreis gibt zudem eine Fahrplanänderung für den Öffentlichen Personennahverkehr bekannt. Ab der kommenden Woche wird der Bus-Fahrplan aufgrund der Corona-Epidemie auf den Ferienfahrplan umgestellt. Die Fahrplanänderung wird vorerst bis zum 20. April andauern. Die Nahverkehrszüge (RE 5/RRX, Mittelrheinbahn und Ahrtalbahn) verkehren wie gewohnt.