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Ermittlungen wegen Betrug: Sinziger wegen falscher FFP2-Masken in Haft

Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Betruges : Sinziger wegen falscher Schutzmasken in Haft

Angeblich sollen sie Echtheitszertifikate gefälscht haben: Zwei Männer stehen im Verdacht, in großem Stil falsche Mund- und Nasenschutzmasken in Umlauf gebracht zu haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Betruges.

Zwei Männer stehen im Verdacht, in großem Stil gefälschte Mund- und Nasenschutzmasken in Umlauf gebracht zu haben. Einer der mutmaßlichen Täter soll nach GA-Informationen aus Sinzig kommen. Gemeinsam mit seinem Komplizen wurde er dem Haftrichter vorgeführt.

Auf Anfrage bestätigte die Staatsanwaltschaft in Koblenz, dass zwei Ermittlungsverfahren gegen einen 23-jährigen und einen 49-jährigen Beschuldigten aus dem nördlichen Rheinland-Pfalz wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Betruges eingeleitet worden seien.

Schutzmasken entsprechen nicht den Anforderungen

Die beiden Männer stehen im Verdacht, sich spätestens im April dazu entschlossen zu haben, „sich durch den wiederholten Verkauf von Schutzmasken, die den Anforderungen an FFP2-Masken nicht entsprechen, eine fortlaufende Einnahmequelle von einiger Dauer und einigem Umfang zu verschaffen“, so die Staatsanwaltschaft. Bei den verkauften und zum Verkauf vorgesehenen Masken handelte es sich jedoch lediglich um einen einfachen Mund-Nasenschutz. Angeblich sollen Echtheitszertifikate gefälscht worden sein.

Die Männer wurden am 6. Mai vorläufig festgenommen, einen Tag später dem Haftrichter vorgeführt, der auf Antrag der Staatsanwaltschaft gegen beide Beschuldigte Haftbefehl erließ. Gegen einen der Männer wurde zwischenzeitlich der Haftbefehl außer Vollzug gesetzt. Zu weiteren Einzelheiten könne die Staatsanwaltschaft derzeit keine Auskünfte geben, um die Ermittlungen nicht zu gefährden.