1. Region
  2. Ahr & Rhein

Neuer Song aus Sinzig: Frische Beats erinnern an den Sommer

Neuer Song aus Sinzig : Frische Beats erinnern an den Sommer

Musiker Steven Alan Schuld aus Sinzig-Westum probiert einen neuen Sound aus. Mit „End of Summer“ zeigt der 34-jährige Sänger, Drummer, Komponist und Produzent eine andere musikalische Seite von sich.

Die Nähe zum Publikum zu erleben, ein direktes Feedback zu bekommen, das gehört für Steven Alan Schuld aus Westum mit zum Schönsten seiner Berufssparte. Auch beim diesjährig digitalen Stadtfest Sprudelndes Sinzig hat der Vollblut-Musiker und Entertainer alles gegeben, obwohl er die Zuhörer nicht sehen konnte. „Ich war froh, dass ich als Lokalmatador dabei war“, blickt er zurück.

Seitdem sei es „schon sehr ruhig“. Ein klammes Gefühl ist dem sonst so lebensfrohen jungen Mann anzumerken, wenn er berichtet: „Auf der Bühne läuft fast gar nichts, der Vorhang geht zu, das Licht geht aus.“ Auch die Aussichten sind alles andere als rosig. „Im Karneval, wo ich sonst viel unterwegs bin, kann man kaum noch oder gar nicht auftreten. Das waren einmal Auftritte vor 2000 bis 5000 Leuten. Viele werden dann in ein Loch fallen. Man weiß gar nicht, wie es sich entwickelt.“

Aber der 34-Jährige steckt deswegen nicht den Kopf in den Sand. Nun zahlt sich aus, dass er breiter aufgestellt ist als mancher Kollege. Er singt, wurde als Drummer ausgezeichnet, ist Produzent und komponiert für sich und andere Musiker. „Ich habe noch Aufträge für die Komplettproduktion von Lied und Text, aber es ist eingedampft.“

Was liegt da näher, als in eigener Sache die Kreativität sprudeln zu lassen. Seit sich die Pandemie in diesem Jahr ausbreitet, hat er schon zwei Schlager herausgebracht, „Schenk mir e Laache“ und „Millionen von Leben“. Nun überrascht er mit „End of Summer“ und zeigt damit nach Rock, Pop, Karnevalsliedern sowie „eigenen Sachen“ in Deutsch und Kölsch eine andere musikalische Seite von sich.

Komponiert, gesungen und im eigenen Tonstudio vorproduziert

„Ich habe mal was Neues ausprobiert, singe in Englisch und bewege mich im Dancing-Bereich.“ Das Lied schwelgt in der Erinnerung an den Sommer und eine Frau, die die schönen Momente teilte. Zum sparsamen Text hört man frische Dance- und House-Beats, ein Sound, der als Endlosschleife im Ohr hängenbleibt. „Ich weiß, dass der Song Potenzial hat“, ist sich das Talent aus Westum sicher. Er hat ihn komponiert, gesungen und in seinem Tonstudio vorproduziert. Produzent Claus Pesch hat „den letzten Schliff reingebracht“.

Aber es war wiederum Steven Alan Schuld, der das Musikvideo zum Song auf Mallorca gedreht hat mit Sommer, Sonne, Meer und einer dunkelhaarigen Schönen. Die Aufnahmen sind ihm gut gelungen und verschmelzen nahtlos mit den Klängen des „End of Summer“.