Wehrleute und Jugend unter einem Dach in Holzweiler Begegnungsstätte mit Feuerwehrhaus

HOLZWEILER · Das Konzept für ein Dorfgemeinschaftshaus zwischen Holzweiler und Esch wurde überarbeitet und der Bevölkerung vorgestellt. Das Gebäude bekommt unter anderem auch ein neues Feuerwehrhaus.

So könnte ein Dorfgemeinschaftshaus mit Feuerwehrhaus für Holzweiler und Esch nach einem Architektenplan aussehen.

So könnte ein Dorfgemeinschaftshaus mit Feuerwehrhaus für Holzweiler und Esch nach einem Architektenplan aussehen.

Foto: Weber

Im April war das erste Konzept für ein Dorfgemeinschaftshaus zwischen Holzweiler und Esch der Bevölkerung vorgestellt worden. Damals hatte es zahlreiche Änderungswünsche gegeben, wie eine weitere Damentoilette, eine Durchreiche zwischen Küche und Saal, optimierte Jugendräume oder einen Zuliefereingang im Küchentrakt. Nun stellte Ortsvorsteher Wilhelm Dreyer dem Ortsbeirat das geänderte Konzept erneut vor. Darin ist neben einem Dorfgemeinschaftshaus mit Saal und einem Bereich für die Jugend auch ein neues Feuerwehrhaus enthalten, das direkt neben dem Dorfgemeinschaftshaus entstehen und Platz für zwei Fahrzeuge haben soll. Das Konzept sieht zwei direkt nebeneinander liegende Säle, die nur mittels eines Vorhangs getrennt sind, vor. Eine Mehrfachnutzung ist aber auch im 64 Quadratmeter großen Foyer möglich.

Gut 31 Quadratmeter groß ist die Küche, daneben gibt es einen Lagerraum für Mobiliar. Der 46 Quadratmeter große Jugendraum hat einen eigenen Zugang und eigene Toiletten, angegliedert ist auch ein kleinerer Besprechungsraum, der bei Veranstaltungen zudem als Künstlergarderobe genutzt werden kann. Die Räume sind in zwei Häusern untergebracht, die durch das Foyer und eine Terrasse miteinander verbunden sind. Gleich daneben soll ein neues Feuerwehrhaus entstehen. Dieses kann groß genug sein, um neben dem örtlichen Löschfahrzeug auch ein Fahrzeug der Jugendfeuerwehr unterzubringen. Insgesamt geplant ist so eine Bruttogeschossfläche von 798 Quadratmetern.

Im Anschluss an die Ortsbeiratssitzung waren die Bürger gebeten worden, ihre persönliche Situation bei Starkregenfällen darzustellen. Diese sollten als Vorarbeit zur Erstellung des Grafschafter Hochwasserschutzkonzeptes verwendet werden.

Seine Erfahrungen tat aber nur ein Bürger kund, der sich über einen verstopften Graben am Weg zum Friedhof beschwerte. Hier könne kein Wasser mehr abfließen, stattdessen laufe dieses bei jedem stärkerem Regen über sein Grundstück. Mehrfach sei man deswegen bei der Verwaltung vorstellig geworden, die die Familie an den Ortsvorsteher verwiesen habe.

Dreyer sprach davon, dass auch der Ortsbeirat rund ein halbes Dutzend Mal bei der Verwaltung um die Instandsetzung der Gräben in Holzweiler und Esch gebeten habe, passiert sei nur wenig. Nun will der Ortsbeirat einen neuerlichen Anlauf unternehmen und auf eine regelmäßige Pflege der Gräben pochen. Dem betroffenen Bürger wurde von Seiten des Ortsbeirats zudem empfohlen: „Gehen sie der Verwaltung so lange auf die Nerven, bis diese den Graben frei macht.“

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