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Das neue Werkzeug präsentiert: "Blaulichtbar" und "Blaulichtparty"

Das neue Werkzeug präsentiert : "Blaulichtbar" und "Blaulichtparty"

Guter Besuch beim Tag der offenen Tür der Vettelhovener Feuerwehr.

"Trotz des schlechten Wetters hatten wir ein volles Haus", freute sich der kommissarische Löschgruppenführer der Vettelhovener Feuerwehr, Karl-Heinz Schäfer, über den guten Zuspruch zum Tag der offenen Tür seiner Löschgruppe. Rund um das Feuerwehrgerätehaus hatten die 16 Floriansjünger - darunter drei Frauen - frühlingshaft dekoriert und die Frittenbude aufgebaut. Schon die "Blaulichtparty" in der zur "Blaulichtbar" umfunktionierten Fahrzeughalle war am Vorabend sehr gut besucht, gab es doch einmal mehr die schon berühmten frisch gemixten Cocktails und Longdrinks zu günstigen Preisen.

Der Morgen des 1. Mai begann mit dem traditionellen Frühschoppen, währenddessen konnten sich die zahlreichen Gäste über die Arbeit der Wehr informieren und die beiden Fahrzeuge der Vettelhovener Löschgruppe bewundern: Den Rüstwagen RW1 zur technischen Hilfeleistung und das Tanklöschfahrzeug RTF 16/25 mit einem 2500 Liter fassenden Wassertank.

Ein Mannschaftstransportfahrzeug aus Mitteln des Fördervereins gehört ebenfalls zum Vettelhovener Fuhrpark.

Erstmals wurde dabei die Technische Hilfeleistungsplane vorgestellt, die neu angeschafft worden war. Es handelt sich um eine Ablage, auf der etwa im Falle eines Verkehrsunfalls sämtliche benötigten Materialien griffbereit in der Nähe des Einsatzortes bereitgelegt werden können.

Das Geld dafür hatten die Feuerwehrkameraden aus eigener Tasche und vom Erlös der Festivitäten zusammengelegt. Das gilt auch für die neue Säbelsäge, eine professionelle elektrische Fuchsschwanz-Säge, die jetzt ebenfalls im Rüstwagen zum Einsatz kommt.

Derweil vergnügte sich der Nachwuchs auf der eigens aufgebauten Hüpfburg oder beim Spritzen am Schlauch des Tanklöschfahrzeugs, während die Erwachsenen sich an Kaffee und fast zwei Dutzend selbstgebackenen Kuchen der "Feuerwehrfrauen" gütlich taten. Dazu zählten auch die Kameraden der befreundeten Wehren der Oberen Grafschaft aus Eckendorf, Holzweiler und Gelsdorf sowie Wehrleiter Achim Klein.