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Pfarrfest in Eckendorf: Der Pfarrer entpuppt sich beim Wettmelken als Favorit

Pfarrfest in Eckendorf : Der Pfarrer entpuppt sich beim Wettmelken als Favorit

Aufatmen konnte der Eckendorfer Pfarrgemeinderat, denn der dicke Regen am frühen Morgen war nicht stark genug, um das Pfarr- und Kinderfest auf dem Bolzplatz am Ortsrand ins Wasser fallen zu lassen.

"Wir haben uns an den überlieferten Spruch gehalten: Regnet es vor acht, wird's ein schöner Tach", schmunzelte Pfarrgemeinderatsvorsitzender Johannes Fuchs. So schlimm wie vor einigen Jahren, als man mit Gummistiefeln über den Bolzplatz waten musste, war es tatsächlich nicht, denn der trockene Boden hatte den Regen begierig aufgesaugt. Wie gewohnt konnte Pfarrer Alexander Burg im eigens aufgebauten Festzelt zahlreiche Gottesdienstbesucher zur Heiligen Messe begrüßen, die unter dem Motto stand: "Der gute Hirte." Anita Schneider, die den Gottesdienst musikalisch mit der Gitarre begleitete, hatte am Samstag zuvor sämtliche Gottesdienstbesucher fotografiert, und ihre Porträts hingen als Eckendorfs "gute Hirten" am Rande des Zeltes.

Auf dem Bolzplatz herrschte den ganzen Tag über lebhaftes Treiben, denn wie immer stand beim Pfarrfest der katholischen Kirchengemeinde St. Cosmas und Damian der Spaß für die Kinder im Vordergrund. Die Eltern und Mitglieder des Pfarrgemeinderates hatten auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Aktionen vorbereitet, die fleißig genutzt wurden. Ein großes und ein kleines Trampolin kamen dem Bewegungsdrang der Kinder ebenso entgegen wie die Riesenkettcars. Auf dem benachbarten Spielplatz war ein Beach-Volleyball-Feld abgesteckt, auf dem zehn Zweierteams gegeneinander antraten. Derweil sorgten die Frauen des Ortes mit selbstgebackenen Kuchen für eine Riesenauswahl an der Kaffeetafel. Unermüdlich war Matthias Fuchs mit seinem Traktor samt Planwagen unterwegs durch die Obstplantagen rund um Eckendorf bis zur Haribo-Baugrube im nahe gelegenen Innovationspark Rheinland. Erstmals war das Wettmelken im Angebot, bei dem sich Pfarrer Burg als Geheimfavorit entpuppte, am Ende den Sieg aber Marco Goldstein überlassen musste. Rudolf Schneider fertigte Fotoporträts an, die die Gäste sofort ausgedruckt mitnahmen. Der Erlös des Pfarr- und Kinderfestes soll Jugendarbeit in der Pfarrgemeinde zugutekommen.