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Grafschaft-Bölingen: Die Jungesellen feierten gleich vier Tage lang

Grafschaft-Bölingen : Die Jungesellen feierten gleich vier Tage lang

Vom Feiern bekommt der Junggesellenverein St. Hubertus Bölingen bekanntlich nie genug. Wie in jedem Jahr beging er sein Junggesellenfest gleich vier Tage lang im Festzelt am Ortsrand.

Im Mittelpunkt des Geschehens stand dabei das neue Maikönigspaar Felipe Maldonado und Lena Fritsche, das von den jungen Männern um ihren neuen Präsidenten Lukas Gericke nach Kräften verwöhnt wurde. Unterstützt wurden die 14 aktiven Junggesellen dabei nicht nur von den zwei Dutzend Altgesellen, sondern auch von ihrem weiblichen Gegenpart, den 20 "Bezaubernden Hexen" um ihre "Oberhexe" Teresa Schell.

Los ging das Junggesellenfest mit der mittlerweile 14. Auflage der Bölinger "Beachparty", für die nicht weniger als 75 Tonnen Sand vor dem Festzelt verteilt worden waren. Neu-Junggeselle Max Orth legte dabei die Platten auf. Zur hervorragenden Stimmung bei der bestens besuchten Veranstaltung trugen allerdings auch die Sangria-Bar und das große Angebot an Cocktails bei.

Wer an diesem Abend in Strandkleidung im Festzelt erschien, profitiere nicht nur von einem vergünstigten Eintritt, sondern konnte sich bei Bedarf auch im extra aufgebauten Swimmingpool abkühlen.

Hoch her ging es auch bei der zweiten Auflage der im Vorjahr erfolgreich gestarteten 80er/90er-Party mit einer 1,20 Meter großen Disco-Glitzerkugel, die das ganze Festzelt in die Zeit der Disco-Tänze und der Lichtorgeln zurückversetzte. Hier ließen es sich die zahlreichen Gäste nicht nehmen, zu den allseits bekannten Discohits nach Herzenslust abzutanzen.

Der Samstag stand ganz im Zeichen des Tanzabends mit dem "Dream Team" und zahlreichen Besuchern aus dem Dorf, worüber sich die Junggesellen besonders freuten. Die beiden Neuaufnahmen Max Orth und Julius Jahner hatten dabei das Vergnügen, mit den acht Neu-Junggesellinnen der "Bezaubernden Hexen" den Aufnahmetanz absolvieren zu dürfen.

Natürlich präsentierte sich auch das Maikönigspaar Felipe Maldonado und Lena Fritsche seinen "Untertanen" mit einem formvollendeten Maitanz, und Fähnrich Tobias Fuchs zeigte im Festzelt erstmals sein Können. So wurde bei bester Laune bis in den frühen Morgen hinein gefeiert. Besonders feierlich wurde es allerdings am Sonntag, dem traditionellen Höhepunkt des Junggesellenfestes.

Nach der heiligen Messe am Morgen in der Sankt Hubertus-Kapelle, die traditionsgemäß vom MGV "Bölinger Liederkranz" musikalisch umrahmt wurde, ging es zum Frühschoppen ins Festzelt. Beim nachmittäglichen Festzug zum Haus der Maikönigin zeigte Fähnrich Tobias Fuchs erneut eine Kostprobe seines Handwerks, aber auch "Altgeselle" Klaus Palm stellt unter Beweis, dass er fahnentechnisch noch nichts verlernt hat. Zuvor hatte er noch als Chauffeur den Maikönig im BMW-Cabrio zu seiner Angebeteten gebracht.

Anschließend ging es gemeinsam zurück ins Festzelt, wo selbst gebackene Kuchen und frisch gebrühter Kaffee die Gäste erwarteten. Bei der "JGV-Challenge" galt es für die befreundeten Vereine, lustige Aufgaben zu lösen, was ihnen zur Freude des Publikums nicht immer gelang. Umkämpft waren auch der Meterpokal und der Meistbeteiligungs-Cup. Schließlich gaben sich im Verlauf der vier Tage zehn befreundete Junggesellenvereine ein Stelldichein in Bölingen.