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Löschgruppe in Ringen: Die Wehr ließ das Wasser laufen

Löschgruppe in Ringen : Die Wehr ließ das Wasser laufen

Bei ihrem Tag der offenen Tür präsentierte die Löschgruppe Ringen der Freiwilligen Feuerwehr Grafschaft ihre Gerätschaften. Natürlich kam dabei Unterhaltung auch nicht zu kurz, und für das leibliche Wohl war auch gesorgt.

Die 26 aktiven Wehrleute um Löschgruppenführer Markus Ockenfels hatten das Feuerwehrgerätehaus hinter dem Rathaus für das Feuerwehrfest mit Tischen und Bänken möbliert.

Seit gut einem Jahr besitzt die Löschgruppe Ringen auch einen gut ausgestatteten Schulungsraum für die gesamte Grafschafter Feuerwehr im Obergeschoss der Wache. Auch diese Neuerung stellte Ockenfels dem Publikum noch einmal in allen Details vor. Der Schulungsraum wird bereits eifrig von den Löschgruppen der Grafschaft genutzt, derzeit finden dort ein Truppmann-Lehrgang sowie eine Ausbildung für die Digitalfunker statt.

Voller Stolz präsentierten die Ringener Floriansjünger auch das "Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug" nach den neuesten rheinland-pfälzischen Richtlinien, sozusagen ein fahrbarer Werkzeugkasten mit Material für alle denkbaren Einsätze. Auch wurde ein Mannschaftstransportfahrzeug vorgestellt, das vor kurzem angeschafft wurde.

Darüber hinaus verfügt die Ringener Wehr noch über eine Drehleiter, die bei Bedarf auch in der Kreisstadt zum Einsatz kommt. Bereits am Samstagabend trafen sich die Feuerwehrleute mit zahlreichen Ringener Bürgern sowie den Kameraden der Löschgruppen Bengen, Gelsdorf, Leimersdorf, Lantershofen und Karweiler in der Fahrzeughalle zum Dämmerschoppen. Auch die befreundeten Nachbarn vom Deutschen Roten Kreuz gaben sich ein Stelldichein.

Der Sonntag begann mit einem musikalischen Frühschoppen. Zur Mittagszeit hatten die Feuerwehrkameraden und ihre besseren Hälften wieder für ein leckeres Mittagessen gesorgt. Am Nachmittag lockte indes eine große Kuchentheke die Besucher an. Der Feuerwehrnachwuchs hatte seinen Spaß mit lustigen Feuerwehrspielen oder auf der Hüpfburg. Gerne ließen die Feuerwehrleute die interessierten Bürger auch einen Blick in die Funkeinsatzzentrale der Grafschafter Wehr werfen.