1. Region
  2. Ahr & Rhein
  3. Grafschaft

Advent in der Grafschaft: Traktorcorso verbreitet Weihnachtsstimmung in Eckendorf

Advent in der Grafschaft : Traktorcorso verbreitet Weihnachtsstimmung in Eckendorf

Mit festlich beleuchteten Traktoren durch Eckendorf: 17 Treckerfahrer versammelten sich, um nach Einbruch der Dunkelheit als Karawane durch die Straßen des Grafschafter Ortes zu tuckern. Adventsstimmung auf rustikale Art für alle Daheimgebliebenen, die sich nach Lichterglanz und Abwechslung sehnen.

In einigen Orten sind in diesen adventlichen Tagen Traktorencorsos unterwegs und sorgen für vorweihnachtliche Stimmung. Am Sonntagabend gab es ein solches Schauspiel auch im Grafschafter Ort Eckendorf.

Dort hatte man sich innerhalb der Dorfgemeinschaft mit Landwirten, Obstbauern und privaten Fahrern landwirtschaftlichen Geräts darüber abgestimmt, Eckendorf noch ein wenig bunter leuchten zu lassen, als dies durch die vielen weihnachtlichen Lichter an und vor den Häusern ohnehin schon der Fall ist.

„Wir wollen ein wenig Licht in diese doch etwas andere Adventszeit bringen“, so Landwirt Franz-Josef Schäfer. In Zeiten, wo es keinen Weihnachtsmarkt gibt und die Menschen zu Hause bleiben sollen, fand man die Aktion, die eine Woche vorher bereits in Gelsdorf stattfand, toll.

Landmaschinen mit leuchtenden Girlanden und funkelnden Christbäumen

Und so versammelten sich gleich 17 Treckerfahrer vor dem Dorf, um nach Einbruch der Dunkelheit kreuz und quer als Karawane durch die Straßen Eckendorfs zu ziehen. Die Landmaschinen waren bunt geschmückt, mit leuchtenden Girlanden und sogar mit funkelnden Christbäumen. Besonders markant: Ein Rasenmäher zog nicht nur einen großen Weihnachtsbaum hinter sich her, vom Anhänger erklangen auch noch Weihnachtslieder und aus einer Nebelmaschine qualmte es gar heftig.

Das hatte schon etwas von Weihnachts-Disco. Mittendrin im Corso sah man auch Ortsvorsteher Johannes Jung weihnachtliches Flair verbreiten – auf seinem mit leuchtenden Girlanden geschmücktem Traktor.

Natürlich konnte man den Corso nicht gänzlich geheim halten. Zumindest die Familien der Teilnehmer wussten Bescheid, manch anderer Eckendorfer war eher überrascht über das, was sich dort auf den Straßen tat. Seitens der Dorfgemeinschaft hatte man dazu aufgerufen, in den Häusern zu bleiben und sich über das Spektakel zu freuen. Natürlich zog es den ein oder anderen auch nach draußen, wobei die Abstandsregeln gewahrt blieben. Und natürlich gab es auch keine große After-Zoch-Party oder ähnliches. „Wir fahren durch den Ort und dann fährt jeder auch wieder nach Hause“, so eine Teilnehmerin.