Lachskontrollen in der Ahr

Lachskontrollen in der Ahr

Erfreuliche Ergebnisse in Ahrweiler und Dernau. Keine Funde im Langfigtal

Schönes spätsommerliches Wetter sowie ein fast idealer Wasserstand der Ahr waren gute Voraussetzungen für die Lachskontrolle in der Ahr, zu der Jörg Schneider vom Büro für fisch- und gewässerökologische Studien in Frankfurt/Main zahlreiche Lachsfreunde eingeladen hatte. An dieser Aktion, die im Ahrabschnitt Ahrweiler begann, nahmen auch der "Arge Nister"-Vorsitzende Manfred Fetthauer, das "Arge Ahr"-Vorstandsmitglied und Lachswart Erwin Wittersheim sowie vom Fischereiverband Ahr das Vorstandsmitglied und Lachswart Karl Kleefuß teil.

Schneider freute sich darüber, dass er dank der zahlreichen Teilnehmer an der Lachsbrutkontrolle zwei voneinander getrennte Gruppen, jeweils ausgestattet mit einem speziellen Profi-Gerät und mehreren Keschern, einsetzen konnte. Es dauerte nicht lange, da zappelte auch schon zur Überraschung aller der erste farbenprächtige Junglachs im Kescher, den man bestaunte, flott registrierte und danach gleich unversehrt in die Ahr entließ. Was nun folgte war für die Lachsfreunde fantastisch, denn weitere 51 Junglachse wurden nacheinander in kurzer Zeit im Ahrabschnitt Ahrweiler gekeschert und nach deren Registrierung wieder in die Ahr entlassen.

"So etwas hat es hier noch nie gegeben", vermerkte Jörg Schneider. Der folgende Einsatz der Junglachsfischer erfolgte im Ahrabschnitt Dernau. Hier wurden insgesamt beachtliche elf Junglachse gefangen, registriert und wieder entlassen. Ein Ergebnis, über das sich die Lachsfreunde freuten. Anders war es am darauf folgenden Tag bei der Lachsbrutkontrolle im Langfigtal (Ahrabschnitt Altenahr). Hier wurde kein einziger Junglachs gefangen. Dagegen hatte man im Vorjahr an gleicher Stelle sogar einen sieben Kilogramm schweren Milchner (männlicher Lachs) fangen können, der eine Länge von 94 Zentimetern aufwies.