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Sommerquartiere für Tiere: Landesgartenschau schafft Höhlen für Fledermäuse an der Ahr

Sommerquartiere für Tiere : Landesgartenschau schafft Höhlen für Fledermäuse an der Ahr

Die Landesgartenschau-Gesellschaft schafft Sommerquartiere für Fledermäuse. An Bäumen entlang der Ahr wurden 16 künstliche Höhlen für die nachtaktiven Tiere angebracht.

Die Veranstalter der fünften rheinland-pfälzischen Landesgartenschau (Laga), die 2022 in Bad Neuenahr-Ahrweiler stattfinden wird, haben es sich zur Aufgabe gemacht, Mensch und Natur bereits auf dem Weg zur Veranstaltung in Einklang zu bringen.

So wurden unter anderem 16 Fledermaushöhlen an Bäumen im Bereich der Ahrpromenade am Rosengarten, in der südlichen Ahrallee sowie entlang der Uhlandstraße am Dahliengarten angebracht. Der städtische Betriebshof übernahm diese Aufgabe im Namen der Landesgartenschau-Gesellschaft. Zuvor waren Vertreter von Betriebshof, Landesgartenschau gGmbH sowie dem Büro für Umweltplanung Brötz zusammengekommen, um gemeinsam über Höhlenart und Standortwahl zu entscheiden.

Die Maßnahmen dienen laut Laga gGmbH dazu, nachteilige Folgen der im Februar erfolgten Baumfällungen zu vermeiden und einen Ausgleich an Quartieren für die Fledertiere zu schaffen.

Die an Bäumen entlang der Ahr angebrachten Fledermauskästen stellen Sommerquartiere für verschiedene gebäudebewohnende und waldbewohnende Fledermausarten (insbesondere Wasserfledermaus, Zwergfledermaus, Bartfledermaus) zur Verfügung. In den neuen Kunsthöhlen sollen die nachtaktiven Insektenjäger nach Möglichkeit ein neues Zuhause finden.

„Die Fledermauskästen können somit einen adäquaten Ersatz für ihre natürlichen Quartiere in Baumhöhlen und Rindenspalten bereitstellen“, heißt es von der Laga gGmbH.