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Ortsbeirat Ringen: Maßnahmen zum Schutz vor Starkregenereignissen

Ortsbeirat Ringen : Maßnahmen zum Schutz vor Starkregenereignissen

Der Hochwasserschutz und der Schutz vor Starkregenereignissen müsse in Ringen schneller vorangetrieben werden, fordert der Ortsbeirat. Drei Schwachstellen im Ortsbezirk wurden identifiziert.

Der Hochwasserschutz und der Schutz vor Starkregenereignissen müsse in der Grafschafter Ortschaft Ringen schneller vorangetrieben werden, das forderte der Ortsbeirat einstimmig in seiner jüngsten Sitzung. Drei Schwachstellen im Ortsbezirk, die sich beim Starkregenereignis vom 14. Juli gezeigt hätten, sollen so schnell wie möglich behoben werden.

So sei das Regenrückhaltebecken vor dem Kreisel in Beller durch die Starkregenkatastrophe an seine Aufnahmekapazitäten gestoßen und das Wasser in Richtung Beller übergelaufen. Doch weil dort derzeit die Baumaßnahmen für den Übergangsstandort des Are-Gymnasiums in direkter Nachbarschaft zum Rückhaltebecken laufen, befürchte man, dass sich die beabsichtigte wesentliche Vergrößerung des Regenrückhaltebeckens verzögere und das Are-Gymnasium am Start sei, bevor das größere Becken in Betrieb genommen werden könne. Hier bitte der Ortsbeirat darum, auf ein beschleunigtes Genehmigungsverfahren hinzuwirken und zu prüfen, ob ein vorzeitiger Baubeginn gewährt werden könne.

Maßnahmen auch für Landesstraße und Unterführung gefordert

Am Ortseingang von Bölingen sei zudem über einen Wirtschaftsweg abfließendes Wasser ungebremst auf die Landesstraße und dann weiter in den Ort hineingelaufen. Erst an der ersten Linkskurve nach der Einmündung der Elligstraße habe sich das Wasser langsam in die Straßeneinläufe verlaufen. Zuvor seien wahre Sturzbäche über die Straße und auch über den Bürgersteig geflossen. Eigentlich habe im Zuge des Ausbaus der Landesstraße eine Einlaufrinne eingebaut werden sollen, doch das sei aus unerfindlichen Gründen nicht erfolgt. Deshalb regte der Ortsbeirat den zügigen Einbau einer Schwerlastrinne an.

Schließlich befürchtete das Gremium, das mit dem Bau der Tiny-Houses im „Kreuzerfeld II“ der ohnehin schon zu kleine Einlauf das Ringener Baches in die Straßenunterführung an der Assbachstraße überhaupt nicht mehr ausreiche. Bei einem Starkregen sei es fast nicht zu vermeiden, dass es zu einem Rückstau samt Überflutung der Straße und der benachbarten Häuser kommen werde. Deshalb solle die Vergrößerung des Einlaufs schnellstmöglich umgesetzt werden.