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Carfriday am Nürburgring: Ordner sollen Tuner-Treffen verhindern

Vorbereitung auf Carfriday : Polizei bereitet sich auf Tuner-Treffen am Nürburgring

An Karfreitag treffen sich Autobegeisterte aus der Poser- und Tuner-Szene traditionell am Nürburgring. Die Polizei rechnet mit starken Auswirkungen auf den Verkehr.

Für das Osterwochenende rechnen die Polizei und das Ordnungsamt Adenau mit einem hohen Verkehrsaufkommen am Nürburgring. Grund dafür ist der so genannte „Carfriday“, der als Saisonauftakt der Tuningszene gilt. Viele Autobegeistere reisen traditionell zum Nürburgring.

Wetterabhängig rechnen die Behörden zum Auftakt des Osterwochenendes am Karfreitag, 15. April, wieder mit mehrere Tausend Besuchern. Damit einhergehend werde es an diesem Tag, und ebenso an den folgenden, auch ein erhöhtes Fahrzeug- und Fußgängeraufkommen geben, insbesondere im Bereich der Hauptzufahrtstraßen zum Nürburgring, in der Stadt Adenau und in den umliegenden Ortschaften. Dabei werde bei der An- und Abreise vermehrt mit Stau gerechnet.

Die Polizei kündigte Kontrollen an, Verkehrsverstöße würden konsequent geahndet. Die Polizei lege dabei einen Fokus auf die Verkehrssicherheit und Vorschriftsmäßigkeit der Fahrzeuge sowie das Verhalten der Fahrer. Wer sich daneben benehme, müsse mit ganztägigen Platzverweisen rechnen und Fahrzeuge würden sichergestellt. Die Polizei warnt weiter davor, dass bei Gefährdungen im Einzelfall auch der Führerschein beschlagnahmt werden könne. Zudem würden Falschparker kostenpflichtig abgeschleppt.

In den vergangenen zwei Jahren hatte der Betreiber des Nürburgrings aufgrund der Corona-Pandemie versucht, größere Ansammlungen von Tagestouristen rund um das Osterwochenende zu vermeiden. 2020 waren deshalb nur wenige Menschen angereist.

(ga)