Stadtplanung: Fortschritte bei Neuerung des Kurparks in Bad Neuenahr

Stadtplanung : Fortschritte bei Neuerung des Kurparks in Bad Neuenahr

Die Neugestaltung der Bebauung des Kurparks rückt einen Schritt näher. Die Stadt soll dafür geeignetes Verfahren entwickeln.

Die Neugestaltung der Randbebauung des Bad Neuenahrer Kurparks ist einen Schritt nähergerückt. Der Stadtrat von bad Neuenahr-Ahrweiler hat am Montagabend bei drei Nein-Stimmen die Eckpunkte für die weitere Vorgehensweise der baulichen Neugestaltung beschlossen und die Verwaltung beauftragt, auf dieser Basis ein geeignetes Vergabeverfahren zu konzipieren. Damit folgte der Rat der Empfehlung des Haupt- und Finanzausschusses (der General-Anzeiger berichtete).

Wichtig ist dem Rat und der Stadt dabei dass die zu errichtenden baulichen Anlagen für die öffentlichen Bedarfe wie Konzerthalle, Trinkhalle, Trinkbrunnen, Lesesaal, Tourist-Information, Kurparkeingang und Wandelgänge im städtischen Eigentum bleiben. Die zu errichtenden baulichen Anlagen privater Bedarfe (Gewerbliche Flächen der Kolonnaden, Einzelhandel, Gastronomie, Hotellerie) können zur Refinanzierung der öffentlichen Bedarfe eingesetzt, das heißt im Wege eines Erbbaurechts oder des Eigentumsübergangs an einen oder mehrere Investoren veräußert werden.

Wobei sowohl Bürgermeister Guido Orthen als auch CDU-Fraktionschef Christoph Kniel Wert darauf legten, „dass alle alle Anlagen als architektonische Gesamtidee aus einem Guss gestaltet werden sollen“. Kniel sah die Jahreszahl 2022 zudem als „Aufforderung zum Handeln“, denn alle Gebäude im öffentlichen Bereich sollen zur Landesgartenschau fertig sein.

Ein altes Ziel wollen zudem die Freien Wähler realisiert sehen: die komplette Sperrung der Kurgartenstraße. „Dies, um dem Namen Flaniermeile gerecht zu werden“, wie FWG-Sprecher Gregor Sebastian unterstrich.

Und SPD-Fraktionschef Werner Kasel saht in den beschlossenen Eckpunkten für das eines Vergabe- und Realisierungsverfahren „das konsensuale Resultat der langen Diskussionen in den städtischen Gremien unter Einbeziehung der Denkmalschutzbehörden“. Jürgen Lorenz mahnte schließlich für die Wählergruppe Jakobs eine „zurückhaltende Bebauung“ an. Dies mit dem Verweis auf die bestehende Denkmalzone.