Peter Perg aus Sinzig geehrt: „Gartendesigner des Jahres“

Peter Perg aus Sinzig geehrt : „Gartendesigner des Jahres“

Peter Berg aus Sinzig, der ein Grundstück gestaltet hat und dafür wurde erneut geehrt. Er hat den Titel „Gartendesigner des Jahres“ gewonnen, der auch der „Oscar der grünen Branche“ genannt wird.

Peter Berg aus Sinzig-Westum hat erneut den Titel „Gartendesigner des Jahres“ gewonnen. Der Chef von GartenLandschaft Berg nahm, wie bereits in den Jahren 2011 und 2014, in Berlin mit dem Taspo-Award den „Oscar der grünen Branche“ entgegen. Mit einem Projekt in Bad Münstereifel, das er im Jahr 2014 über einen Zeitraum von sieben Monaten realisierte, hat er sich gegen Mitbewerber aus ganz Deutschland durchgesetzt und die Jury überzeugt.

„Himmlische Verbindung“ hat er seinen Wettbewerbsbeitrag genannt, weil er dabei Wasser als Spiegel des Himmels und der Kulturlandschaft eingesetzt hat. Der Architekt habe sein Team bereits in der Planungsphase kontaktiert, weil es um die Schaffung einer Einheit von moderner Architektur auf einem großzügigen Gelände gegangen sei: „Gleichzeitig sollten Strukturen entstehen und Räume, die optimale Regeneration und Entspannung bieten.“

Der Blick in die Weiten und Wälder der Eifel von seinem weißen gradlinig gehaltenen Wohnhaus mit Flachdach und großen Fenstern sei ebenso essenziell für den Wohnhausbesitzer gewesen, wie gleichzeitig ein Gefühl der Geborgenheit. Neben Pferdekoppeln und Stallungen sollten die Terrasse im Erdgeschoss und die Balkonterrasse im Obergeschoss in das Konzept integriert werden. Außerdem wünschte der Bauherr Wasserelemente. Diesen trug Berg in Zusammenarbeit mit Architekt Andreas Schwickert Rechnung. So entstand ein Pool entlang einer Hausseite im Erdgeschoss und ein Wasserbecken auf der oberen Ebene.

Gestaltung soll gelernt sein

Seine Erfahrung im Umgang mit Hanglagen und mit Felsen nutzte Berg bei der Terrassierung des Geländes und setzte Gräser, Gehölze und Stauden ein, die sich beruhigend in das Landschaftsbild einfügen und, passend zum Thema, in den „Himmelsfarben“ Weiß und Blau blühen. „Dass wir solch hochwertige Gärten planen und bauen können, liegt an den fachlichen Kompetenzen unseres gesamten Teams“, erläutert Berg. Dazu habe er ein Ausbildungssystem entwickelt, in dem die Mitarbeiter und speziell die Auszubildenden durch effektives Training und Talentförderung eine besondere gestalterische Kompetenz erlernten.

In geheimer Wahl hat die Jury aus 25 namhaften Persönlichkeiten aus der Gartenbaubranche und deren Umfeld für Bergs Projekt gestimmt. Bis zur Preisverleihung war der Gewinner unter den fünf Finalisten in der Kategorie „Fokus Kunde“ geheim.

„Die neuerliche Auszeichnung als Gartendesigner des Jahres zeigt, dass unser Stil Gärten zu gestalten, zeitgemäß, ästhetisch, ökologisch sinnvoll und gefragt ist“, sagt Berg.

Die undotierte Auszeichnung wird seit 2006 jährlich von der wöchentlich erscheinenden Branchenzeitung Taspo für herausragende Leistungen auf dem Gebiet des Gartenbaus vergeben.