Bad Neuenahr-Ahrweiler stellt Weichen: GmbH für Landesgartenschau in Bad Neuenahr

Bad Neuenahr-Ahrweiler stellt Weichen : GmbH für Landesgartenschau in Bad Neuenahr

Geschäftsführer Laga-GmbH Bad Neuenahr-Ahrweiler sind Jens Heckenbach und Thomas Schwager-Guillemenet.

Neun Tage nach dem entsprechenden Ratsbeschluss wurde im Rathaus der Kreisstadt die gemeinnützige GmbH für die Landesgartenschau 2022 gegründet. Gesellschafter sind zu 60 Prozent die Stadt und zu 40 Prozent die Projektgesellschaft Landesgartenschau Rheinland-Pfalz mbH. Den Vertrag unterschrieben Bürgermeister Guido Orthen sowie für die Projektgesellschaft Ulrike Sacher und Welmar Rietmann.

Gleichzeitig wurden die Geschäftsführer berufen. Als städtischer Interimsgeschäftsführer fungiert Jens Heckenbach, zu dessen Aufgaben neben dem Marketing und den Veranstaltungen auch der Bereich Finanzen gehören wird. „Jens Heckenbach hat sich im bisherigen Planungsprozess intensiv um die im Rahmen der Landesgartenschau anstehenden Maßnahmen gekümmert und hier insbesondere die Gespräche mit den Fördergebern maßgeblich begleitet“, sagte Orthen. Ab Mitte 2018 will sich Heckenbach jedoch hauptsächlich um die städtebaulichen Maßnahmen für die Landesgartenschau kümmern. Dann soll von Seiten der Stadt ein neuer Geschäftsführer berufen werden.

Technischer Geschäftsführer und somit für Planung und Bau des Gartenschaugeländes zuständig ist Thomas Schwager-Guillemenet. Er ist seit 2016 für die Projektgesellschaft Landesgartenschau Rheinland-Pfalz mbH tätig, die von verschiedenen Landesverbänden getragen wird. Dazu zählen der Bund deutscher Baumschulen, der Bund deutscher Landschaftsarchitekten, der Landesverband Gartenbau sowie der Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau.

„Wir freuen uns, dass die Durchführungsgesellschaft steht“, sagte Welmar Rietmann, Geschäftsführer der Projektgesellschaft Landesgartenschau Rheinland-Pfalz mbH, die ihren Sitz in Bad Kreuznach hat. „Jetzt können die beiden Geschäftsführer die konkreten Arbeiten in die Wege leiten. Mit den wachsenden Aufgaben wird sich dann auch sukzessive die Zahl der Mitarbeiter erhöhen.“ ⋌