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Wandertag der Verbandsgemeinde Altenahr: Eifelverein Rech freut sich über Teilnahme

Sonne wärmt die Wanderfreunde : So war der Wandertag in der Verbandsgemeinde Altenahr

Der Eifelverein in Rech freut sich über die gute Teilnahme am Wandertag der Verbandsgemeinde Altenahr. Auch die Bürgermeisterin wanderte mit.

Sturm und Regen hatten am Sonntagmorgen eine Pause eingelegt, und so versammelten sich in Rech an der Alten Schule bei schönstem Sonnenschein zahlreiche Naturfreunde, die ihre Stiefel zum gemeinsamen Wandertag aller Eifelvereins- und Wandergruppen aus der Verbandsgemeinde Altenahr geschnürt hatten.

Touren von zwölf und sieben Kilometern standen zur Auswahl. Die längere startete bereits um zehn Uhr. Mit den insgesamt 30 Wanderfreunde unter Leitung von Dieter Lietzmann machten sich unter anderem Verbandsbürgermeisterin Cornelia Weigand und Ortsbürgermeister Dominik Gieler auf den Weg. Der führte von der Brücke zunächst zum Ende der Bärenbachstraße, an der Nolls Nück hoch zum Hasenkreuz, weiter Richtung Steinerberg und über Sonnheck und Florianshütte zurück zur Alten Schule. Unterwegs gab’s am Hasenkreuz eine Getränkepause. Es ist der künftige Eifelvereinsweg Nummer zwei des Eifelvereins Rech.

Der Verein plant, mehrere Wege rund um den Ort neu auszuweisen, berichtete Jacqueline Eller. Sie und ihr Ehemann Christian Eller führten die kürzere Tour, den künftigen Wanderweg Nummer drei, um Rech herum. 50 Wanderfreunde hatten sich dazu eingefunden. „Es soll kein großes Rennen sein, wir wollen gemeinsam die Natur genießen und beisammen sein“, lud Christian Eller zum Start ein. Diese Strecke führte entlang der Ahr über den Ahrsteig nach Dernau bis zur Steinbergsmühle und über die Nollstraße zurück zur Alten Schule in Rech. Dort wurden gegen 13 Uhr beide Wandergruppen zum Beisammensein auf dem Vorplatz beziehungsweise oder im Ratssaal erwartet, wo schon am Morgen der Bollerofen eine schöne Wärme ausstrahlte.

Der Vorsitzende des Recher Eifelvereins, Jörg Holler, wanderte nicht mit. In der Küche seines Restaurants bereitete er die Erbsensuppe fürs gemeinsame Mittagessen vor. Dazu gab’s Würstchen und hinterher jede Menge Kuchen, den Mitglieder des Eifelvereins gestiftet hatten.

Zwar hatten die Recher alle Hände voll zu tun, ihre Gäste gut durch die vorfrühlingshafte Ahrlandschaft zu begleiten und hinterher zu versorgen, für die Wanderer boten die gemeinsamen Stunden aber gute Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch und zum Beisammensein. Nebenbei war mit einem Angebot von Weinraritäten ab Jahrgang 1964 von Winzern, Weingütern und Genossenschaften eine außergewöhnliche Gelegenheit zur Wohltätigkeit gegeben.

Gegen eine Spende für die Vor-Tour der Hoffnung konnten Wanderfreunde eine Flasche mit nach Hause nehmen. Das wurde gern angenommen, wenn der Wein etwa aus dem eigenen Hochzeitsjahr oder aus dem Geburtsjahr von Kindern und Enkeln oder sonstigen wichtigen Familienereignissen stammte. Das berichtete Joseph Niethen, der, wie üblich, den Tag in Bildern festhielt. So genossen viele den Lichtblick zwischen Winterstürmen und Regengüssen in der schon wärmenden Sonne des ersten Märztages.