Weiterbau der A1 Drei Gemeinden aus dem Kreis Ahrweiler klagen gegen Lückenschluss

Kreis Ahrweiler · Die A1 weist in der Eifel eine 25 Kilometer lange Lücke auf. Wie jetzt bekannt wurde, klagt nicht nur der Bund für Umwelt und Naturschutz dagegen, sondern auch drei Gemeinden aus dem Kreis Ahrweiler ziehen vor Gericht.

Die A1 endet in Rheinland-Pfalz bei Kelberg. Zwischen Kelberg und dem nordrhein-westfälischen Blankenheim klafft eine Lücke von rund 25 Kilometern.

Die A1 endet in Rheinland-Pfalz bei Kelberg. Zwischen Kelberg und dem nordrhein-westfälischen Blankenheim klafft eine Lücke von rund 25 Kilometern.

Foto: dpa

Die A1 führt von der Ostsee bis nach Frankreich. Mehr als 700 Kilometer lang ist die Strecke. Allein: Sie ist nicht durchgängig. Auf einem Abschnitt von 25 Kilometern zwischen dem nordrhein-westfälischen Blankenheim und Kelberg in Rheinland-Pfalz klafft eine Lücke. Im Sommer rückte der Weiterbau einen Schritt näher, nach dem die zuständigen Behörden einen Planfeststellungsbeschluss erlassen hatten. Doch der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) klagt beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig gegen den Weiterbau der Autobahn. „Völlig aus der Zeit gefallen“ nennt Landesvorsitzende Sabine Yacoub das geplante Bauvorhaben „durch intakte Eifellandschaft“. Dem Bundesministerium für Verkehr und Digitales zufolge liegt dem Landesbetrieb Mobilität als zuständiger Planfeststellungsbehörde allerdings noch keine Begründung der Klage vor.