1. Region
  2. Ahr & Rhein

Bad Neuenahr und Brasschaat: Neuer Bahnhofsvorplatz ist eine Hommage an belgische Partnerstadt

Bad Neuenahr und Brasschaat : Neuer Bahnhofsvorplatz ist eine Hommage an belgische Partnerstadt

Der neue Bad Neuenahrer Bahnhofsvorplatz soll ganz der belgischen Partnerstadt Brasschaat gewidmet werden.

Dass für den „Platz von Brasschaat“ mit seinem Fahnenmeer am südlichen Ende der Kurgartenstraße bald kein Platz mehr sein wird, beschäftigte nach dem Bauausschuss der Kreisstadt nun auch den Bad Neuenahrer Ortsbeirat. Der Platz wird im Rahmen der Neugestaltung der Kurgartenstraße (der GA berichtete) einer Reihe neuer Bäume weichen müssen.

Aber ein neuer Platz, der an die belgische Partnerstadt der Kreisstadt erinnern soll, ist längst ins Blickfeld von Politik und Verwaltung gerückt. Es handelt sich um den in der Fertigstellung befindlichen Bahnhofsvorplatz in Bad Neuenahr. Der sei auch viel besser geeignet, weil als Platz besser zu erkennen. „Außerdem kommen hier die Gäste – auch aus Brasschaat – an, sei es mit der Bahn, oder am Busbahnhof direkt daneben“, so die Argumentation in Ausschuss und Ortsbeirat.

Ingenieurbüro stellte Pläne vor

Das Gremium befasste sich bereits zwei Tage nach dem Bauausschuss mit den Planungen für die neue Kurgartenstraße. Nico Gleich vom planenden Ingenieurbüro Becker stellte die Planungen vor, Stadtplaner Alfred Bach ging auf die Änderungswünsche aus dem Bauausschuss ein. Seitens des Ortsbeirats gab es ebenfalls einstimmige Empfehlungen. Gegen den Vorschlag der Verwaltung, Tempo 20 einzuführen, sprach man sich für den Beibehalt als verkehrsberuhigten Bereich mit Höchsttempo 7 km/h aus.

Zudem sollten die beiden in der Straße geplanten Ellipsen bauchig erhöht werden, um Schnellfahrer zu bremsen. Dass man Vertreter der Anlieger Steigenberger Hotel und Badehaus frühzeitig in die Planungen einbezieht, wünscht sich der Ortsbeirat ebenfalls. Ortsbeirat Klaus Liewald (Die Grünen) hatte zuvor kritisiert, dass die Straße weiterhin für Kraftfahrzeuge geöffnet bleiben soll.

Der Ortsbeirat beschäftigte sich mit einer weiteren Straße, nämlich der Sackgasse im neuen Baugebiet Mörikestraße. Die Planung zum Bau der 70 Meter langen Straße mit Wendeplatz stellte ein Vertreter des Investors, der Tecklenburg GmbH, vor. Die Kosten für den Straßenbau von rund einer halben Millionen Euro übernimmt der Investor. Im Ortsbeirat entschied man sich einstimmig, bei der Straßenbeleuchtung die in der Stadt schon an vielen anderen Straßen installierten LED-Ellipsenleuchten Typ 131 der Firma Lunux zu verwenden.