Kripper Feuerwehr Familienfest mit Einlage-Spielen beim Tag der offenen Tür

KRIPP · Kinder lieferten sich mit Bobbycars ein Rennen, tobten ausgelassen auf der Hüpfburg oder hatten ihren Spaß bei lustigen Wasserspielen. Männer genossen beim Frühschoppen ein gepflegtes Bier, während die Frauen im Gerätehaus zusammensaßen, um sich angeregt zu unterhalten - der Tag der offenen Tür der Kripper Feuerwehr geriet am Sonntag zum fröhlichen Familienfest.

 Beim Tag der offenen Tür gab es auch einige Beförderungen und Ernennungen.

Beim Tag der offenen Tür gab es auch einige Beförderungen und Ernennungen.

Foto: Martin Gausmann

Doch das Wochenende hatte noch eine Menge mehr zu bieten. So war Kamerad Jörg Laux am Samstag wieder in die Rolle von "DJ Jörg" geschlüpft und unterhielt die Besucher mit "Party-Musik". Das Motto "Party-Alarm 2.0" hatte man nicht ohne Grund gewählt, denn immer wenn die eigens in der Halle aufgestellten "Blaulichter" aufleuchteten, gab es Bier und Longdrinks zu "Happy-Hour-Preisen". Natürlich war auch die Feuerwehr aus Bad Homburg-Kirdorf mit einer Abordnung wieder an den Rhein gekommen, um mit den Freunden aus Kripp zu feiern.

Der Sonntag begann mit einem zünftigen Frühschoppen. Gemeinsam mit dem Wehrleiter der Stadt Remagen, Michael Zimmermann, war Bürgermeister Herbert Georgi nicht zuletzt auch in offizieller Mission nach Kripp gekommen. So überreichte er Sarah Thiemann und Timo Schmitt die Verpflichtungsurkunden zur Feuerwehrfrau beziehungsweise zum Feuerwehrmann. Darüber hinaus wurde Dirk Boes zum Hauptfeuerwehrmann befördert und Jörg Laux zum stellvertretenden Facheinheitsführer Wasserschutz bestellt.

Und schließlich wurde der stellvertretende Kreisfeuerwehrinspekteur Gerhard Oelsberg nach seinem Umzug von Burgbrohl nach Kripp in den Reihen der neuen Kameraden begrüßt. Er wird der Kripper Wehr als Hauptbrandmeister zur Verfügung stehen. Aus den Händen von Fördervereinschef Klaus Hüppen durfte der stellvertretende Einheitsführer Achim Geil ein Gasmessgerät entgegennehmen.

Für zusätzlichen Spaß sorgte ein Wettbewerb zwischen der Jugendfeuerwehr und einem "Ü50"-Team der aktiven Kameraden. Es galt, die Fertigkeiten beim Auf- und Abbau einer Wasserleitung sowie beim Einrichten einer Wasserentnahmestelle unter Beweis zu stellen. Die Älteren nahmen wohlwollend zur Kenntnis, dass der Nachwuchs die Nase vorn hatte.