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Günter Wallraff auf Nonnenwerth: Wallraff kommt spektakulär mit dem Kajak

Austausch mit Schülern : Günter Wallraff kommt spektakulär mit dem Kajak nach Nonnenwerth

Der berühmte Investigativjournalist Günter Wallraff hat der Insel Nonnenwerth einen Besuch abgestattet. Dem dortigen Gymnasium droht die Schließung.

Er ist eine Ikone des investigativen Journalismus: Günter Wallraff. Der 79-Jährige verwandelte sich für Reportagen schon in einen türkischen Gastarbeiter und schleuste sich bei der Bild-Zeitung ein.

Jetzt hat Wallraff seine Solidarität mit den Schülern des von der Schließung zum Schuljahresende bedrohten Franziskus-Gymnasiums auf der Rheininsel Nonnenwerth bekundet. Und das denkbar spektakulär. Mit dem Kajak paddelte er am Mittwoch auf die Insel und tauschte sich mit Schülern und Lehrern aus.

Besuch mutmaßlich nicht erlaubt

Mutmaßlich war der Besuch nicht erlaubt. Bekannt ist jedenfalls, dass Insel-Eigner Peter Soliman, der sich als Schulträger zurückzieht, den Zugang zur Insel streng kontrollieren lässt.

Wallraff bezog bereits in der Vergangenheit zum Schulerhalt Stellung. „Nonnenwerth ist mir nicht nur als idyllische Insel bekannt, an der ich auf meinen Kayak-Fahrten auf dem Rhein immer wieder vorbeikomme – sondern auch das auf der Nonnenwerth angesiedelte, traditionsreiche Gymnasium ist mir schon seit vielen Jahren ein Begriff. Es ist eine vorbildliche und unbedingt erhaltenswerte rheinische Institution“, so Wallraff in einer Anfang des Jahres veröffentlichten Stellungnahme. wes