Erpresserischer Menschenraub Opfer zahlt aus Angst um guten Ruf fast 22.000 Euro

Remagen · Ein Angeklagter erpresste in Remagen Zahlungen im fünfstelligen Bereich von seinem Opfer. Erst als eine Waffe ins Spiel kommt, wendet dieses sich an die Polizei.

Am Remagener Bahnhof trafen sich Opfer und Erpresser. Der Angeklagte wurde hier auch festgenommen.

Am Remagener Bahnhof trafen sich Opfer und Erpresser. Der Angeklagte wurde hier auch festgenommen.

Foto: Martin Gausmann

Erpresserischer Menschenraub wird einem Angeklagten jetzt vor dem Landgericht Koblenz vorgeworfen. Laut Staatsanwaltschaft hat ein 49-jähriger Angeklagter einen Mann mehrfach erpresst. In einem Fall soll der Beschuldigte sein Opfer sogar mit einer Soft-Air-Pistole bedroht haben. Weil er den Geschädigten zusätzlich in dessen Auto eingesperrt habe, erhob die Staatsanwaltschaft Anklage wegen erpresserischen Menschenraubes. Die Taten spielten sich zwischen September 2022 und August 2023 in Remagen ab. Insgesamt erbeutete der Angeklagte durch Erpressung einen Betrag von fast 22.000 Euro.