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Rhein-Ahr-Campus: Schülerinnen tauchten in die Welt der Naturwissenschaften ein

Rhein-Ahr-Campus : Schülerinnen tauchten in die Welt der Naturwissenschaften ein

Langsam senkt sich der Lötkolben auf die Platine, das Lötzinn zischt: Fertig ist das beleuchtete Osterei. In einem anderen Raum werden mit einem speziellen Computerprogramm Osterkarten, Osterblumen oder sprechende Osterhasen erstellt. Im Remagener Rhein-Ahr-Campus tauchten Mädchen in die Welt der Naturwissenschaften ab.

Die Hochschule hatte eingeladen, um Schülerinnen zwischen elf und 16 Jahren mit der praktischen Anwendung von Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik vertraut zu machen. Motto: "Was ich will, das kann ich."

1997 wurde das Ada-Lovelace-Projekt auf Initiative des rheinland-pfälzischen Bildungsministeriums an der Uni Koblenz ins Leben gerufen. Namensgeberin des Projektes ist Ada Lovelace, die - für damalige Verhältnisse völlig ungewöhnlich - als Frau bereits vor 150 Jahren erste Programme zur Bedienung von Rechenmaschinen geschrieben hat.

Als Mentorinnen fungieren Studenten. An inzwischen zehn Hochschulstandorten werden Schülerinnen Naturwissenschaften spielerisch schmackhaft gemacht. Grund: "Viel zu wenige Mädchen interessieren sich für Technik und Mathematik. Wir wollen einen kleinen Beitrag leisten, dies zu ändern", so die Remagener Projektleiterin Christiana Hoerster.

25 Mädchen aus Schulen des Ahrkreises machen diesmal an drei Ferientagen mit. In Workshops und kleinen Arbeitsgruppen lassen sie sich von den Studentinnen anleiten. Dabei gewinnen sie nicht nur einen Eindruck von der Welt der Zahlen und Formeln, sondern blicken auch in die Hochschularbeit hinein und werden aus erster Hand über Studiengänge und aufregende Zukunftsberufe informiert. Hoerster: "Die Mädchen sind mit großer Freude und mit Interesse bei der Sache."