Flutnacht im Lebenshilfe-Haus in Sinzig „Alle beeilten sich, doch am Ende blieb zu wenig Zeit“

Koblenz/Sinzig · Ausführlich berichtete der Koblenzer Oberstaatsanwalt Mario Mannweiler über die Tragödie im Lebenshilfe-Haus in Sinzig, bei der in der Flutnacht zwölf Bewohner starben. Zudem stellte er die Schuldfrage – und beantwortete sie zugleich.

 Mario Mannweiler, Leitender Oberstaatsanwalt der Staatsanwaltschaft Koblenz, betritt den Saal zur Verkündung der Ergebnisse der Ermittlungen zur Flutkatastrophe an der Ahr.

Mario Mannweiler, Leitender Oberstaatsanwalt der Staatsanwaltschaft Koblenz, betritt den Saal zur Verkündung der Ergebnisse der Ermittlungen zur Flutkatastrophe an der Ahr.

Foto: dpa/Thomas Frey

Über keinen einzelnen Todesfall während der Flutkatastrophe sprach Oberstaatsanwalt Mario Mannweiler in der vorigen Woche in Koblenz. Im Blick auf die Tragödie in der Lebenshilfe-Einrichtung in Sinzig machte er eine Ausnahme. Zwölf Bewohner waren dort ums Leben gekommen. Dabei hätten die Rettungskräfte „alles richtig gemacht“. Und die Zeit genutzt, die man in Bad Neuenahr-Ahrweiler nicht mehr gehabt habe.