Fachtag "Stark für Familien": Soziale Einrichtungen informierten sich über Hilfsangebote

Fachtag "Stark für Familien" : Soziale Einrichtungen informierten sich über Hilfsangebote

Das Netzwerk "Anschwung für Frühe Chancen", in dem sich seit rund zwei Jahren Bildungs-, Beratungs-, und Betreuungseinrichtungen aus der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler zusammenfinden, traf sich jetzt zu einem Fachtag unter dem Motto "Stark für Familien".

Bürgermeister Guido Orthen begrüßte die rund 50 Teilnehmer im Sitzungssaal des Rathauses und betonte die Bedeutung des stetigen Austausches und erläuterte dies am Beispiel der Zusammenarbeit von Grundschulen und Kindertagesstätten.

Für die Förderung dankte er der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung und persönlich Peter Kappenstein für die Prozessbegleitung, der im Auftrag der Stiftung zu den Erfolgen des Netzwerkes beigetragen hat und die Tagung mit einem Impulsreferat zum Thema "Was heißt 'Stark für Familien'?" eröffnete.

Im Anschluss daran stellten sich in einem sogenannten "Institutionsparcours" folgende Fachinstitutionen vor: Deutscher Kinderschutzbund, Katholische Familienbildungsstätte Bad Neuenahr-Ahrweiler, Caritas im Kreis Ahrweiler, Lebensberatung im Bistum Trier, Jugendhilfestation Adenau, Schuldnerberatung des Jugend-HilfeVereins für den Kreis Ahrweiler, Diakonisches Werk, Telefonseelsorge Ahrweiler und die Stadtverwaltung als Ansprechpartner der Familienförderung für Kindertagesstätten, Tagesmütter und Grundschulen.

Im Schlussreferat erläuterte Andreas Rückbrodt, Bildungsreferent und Trainer, in kabarettistischer Art, wie Fachkräfte mit alltäglichen beruflichen Belastungen umgehen können. Karin Kick, Koordinatorin des Netzwerkes bei der Stadtverwaltung, hob die Vorzüge der gemeinsamen Arbeit hervor: "Die wichtigsten Akteure im Bereich Bildung, Beratung und Betreuung arbeiten in diesem Netzwerk an praxisorientierten Lösungen, die allen Kindern und Familien zugute kommen."

Das nächsten Netzwerktreffen am Donnerstag, 31. Oktober, behandelt im Schwerpunkt die Themen "Kinderarmut" , "Inklusion" und "Gemeinsame Fortbildungen".