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Wirtschaft im Kreis Ahrweiler

Wirtschaft schneidet gut ab : Mehr Wachstum, weniger Arbeitslose im Kreis Ahrweiler

Der Kreis schneidet im aktuellen Landkreis-Ranking des Wirtschaftsmagazins „Focus Money“ gut ab. So wird positiv verzeichnet, dass sich die Gesamtzahl der Beschäftigten im Vergleich zum Vorjahr um 2,4 Prozent auf 53.605 Erwerbstätige gesteigert habe.

Es ist ein Indiz für eine gestiegene Wirtschaftskraft: Um sechs Plätze hat sich der Kreis Ahrweiler im aktuellen Landkreis-Ranking des Magazins „Focus Money“ gegenüber dem Vorjahr verbessert. Deutschlandweit belegt der Kreis Platz 96 unter 374 Kreisen und kreisfreien Städten. Im aktuellen Rheinland-Pfalz-Vergleich liegt er auf Platz 3 von insgesamt 31 bewerteten Landkreisen und kreisfreien Städten nur hinter dem Kreis Mainz-Bingen und dem Westerwaldkreis.

Der Kreis Ahrweiler gehört damit zu den klaren Gewinnern. „Gemeinsam mit der Kreiswirtschaftsförderung, den Kreisgremien und unseren Kommunen werden wir auch weiterhin alles daransetzen, dass der Kreis Ahrweiler ein hochattraktiver Wirtschaftsstandort bleibt“, so Landrat Jürgen Pföhler.

Sieben Faktoren beschreiben Wirtschaftskraft

Die Fachzeitschrift misst die Wirtschaftskraft der Landkreise und kreisfreien Gemeinden anhand von sieben Faktoren: dem Wachstum des Bruttoinlandsproduktes, der Arbeitslosenquote, dem Bevölkerungswachstum, der Erwerbstätigenentwicklung, den Investitionen im verarbeitenden Gewerbe je Einwohner, der Bruttowertschöpfung je Erwerbstätigem sowie dem verfügbaren Einkommen je Einwohner. Basis dafür sind die Daten der Statistischen Landesämter sowie der Bundesagentur für Arbeit.

Dabei werden neben den aktuell verfügbaren Werten auch längerfristige Durchschnittswerte sowie die dynamische Entwicklung im Untersuchungszeitraum in den Blick genommen.

Bei der Zahl der Erwerbstätigen im Vergleich zum Vorjahr erreicht der Kreis Ahrweiler einen Spitzenwert: Er ist von Rang 64 auf 36 gestiegen und verpasst damit nur knapp die Top 30 deutschlandweit in dieser Kategorie. Die Gesamtzahl der Beschäftigten steigerte sich dabei um 2,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 53.605 Erwerbstätige. „Mit der Standortkampagne AW stark! möchten wir gemeinsam mit unseren Partnern von der Industrie- und Handelskammer, Kreishandwerkerschaft und Handwerkskammer Fachkräfte und Unternehmen auf die Vorteile des Kreises aufmerksam machen“, so Pföhler.

Positive Tendenz bei der Bevölkerungsentwicklung

In der demografischen Entwicklung des Kreises zeigt sich eine positive Tendenz. Aktuell ist man mit 129.727 Einwohnern knapp unter der 130.000-Marke und dabei um 0,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr gewachsen. Das reicht in dieser Kategorie für Platz 90.

Bei den Investitionen im verarbeitenden Gewerbe hat der Landkreis fast die Position gehalten. Im Jahr 2016 wurden 10.058 Euro je Beschäftigten im verarbeitenden Gewerbe investiert, 2017 waren es 11 780 Euro. Konstant gute Ergebnisse zeigt der Kreis seit Jahren bei den Arbeitslosenzahlen. Mit einer Arbeitslosenquote von 3,5 Prozent verbessert er sich im Vergleich zum Vorjahr um 0,3 Prozentpunkte. Boden gutmachen konnte der Kreis beim Bruttoinlandsprodukt. Von Rang 254 ging es rauf auf Platz 221.