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Schnelle Entwarnung: Gastank sorgt für Aufregung in Neunkirchen

Schnelle Entwarnung : Gastank sorgt für Aufregung in Neunkirchen

Einen Gaslalarm hatte die Leitstelle am Montag um 11.13 Uhr an der Hauptstraße in Neunkirchen ausgelöst: Auf einer Tankstelle, in der gerade an einem Gastank für Autogas gebaut wird, bestand Explosionsgefahr, so wurde es gemeldet.

Mit rund 25 Wehrleuten rückte daraufhin Neunkirchensneuer Feuerwehrleiter Roland Küpper an der Tankstelle an. Zudem sperrtenmehrere Streifenwagen die B 507 und die L 352 im Bereich des Kreisels.Doch rasch folgte Entwarnung: Ein Kontrolleur der Bezirksregierung hatte lediglichvorsorglich Alarm ausgelöst, weil die Gasanlage nicht ganz vorschriftsmäßigwar.

Zahlreiche Rettungsfahrzeuge, auch von anderenWehren, hatten sich in Richtung Neunkirchen in Bewegung gesetzt. Grund war derAlarmcode „GSG3“. Der wird bei einem Ereignis ausgelöst, bei dem größere Mengengefährlicher Stoff unkontrolliert entweichen und Schäden für Menschen, Tiereund Umwelt entstehen kann. Doch eine akute Gefahr lag nicht vor, soEinsatzleiter Küpper.

Nachdem der neue Erdtank am Freitag probeweisemit Gas befüllt worden war, dieses aber nicht wieder entnommen wurde, weil derGastankwagen nicht kam, bleib das Gas das Wochenende über im Tank. Auf dem Tankfehlte aber laut Küpper eine vorgeschriebene Sicherheitseinrichtung, ein sogenannter „Domdeckel“.

Dass bemängelte am Montagmorgen ein Vertreter derBezirksregierung bei einer Inspektion: Der Beamte befürchtete Gefahr imVerzuge. Doch dem war nicht so: Der Tank war dicht und Feuerwehr,Rettungsdienst sowie Polizei konnten nach rund einer Stunde wieder abrücken.