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Im Brühler Eisenwerk sind 34 Mitarbeiter positiv auf Corona getestet

Corona in der Region : 34 Infizierte im Brühler Eisenwerk

Große Unternehmen in der Region melden Corona-Fälle. Bei Miele in Euskirchen sind 28 Mitarbeiter infiziert, im Brühler Eisenwerk 34, im dm-Logistikzentrum in Weilerswist neun.

Das Eisenwerk in Brühl, in dem 1600 Menschen arbeiten, meldet derzeit 34 Corona-Fälle unter den Mitarbeitern. 51 Mitarbeiter befänden sich in Quarantäne. Das bestätigte Geschäftsführer Matthias Pampus-Meder dem GA auf Nachfrage. Das Gesundheitsamt des Rhein-Erft-Kreises hatte am Donnerstag von 41 Fällen seit Anfang Februar gesprochen. Von diesen Mitarbeitern seien 28 genesen, blieben also noch 13 aktuelle Fälle. Diese Diskrepanz erklärte der Kreis am Freitag mit der Tatsache, dass in seine Statistik nur die Infizierten Eingang finden, die auch im Rhein-Erft-Kreis leben. 

Pampus-Meder sagte, die Ansteckungen hätten vorwiegend im privaten Bereich stattgefunden. Seit Anfang Februar hätten sich die Fälle gehäuft. Das Werk habe Mitarbeiter umverteilt und einzelne Schichten abgesagt. Produktion und Lieferverpflichtungen seien nicht gefährdet. Selbstverständlich würden die Hygieneregeln beachtet. Weitere Testungen würden folgen.

Aktuell gibt es im Miele-Werk in Euskirchen 18-Corona-Fälle, davon zehn mit der stark ansteckenden britischen Variante. 206 Mitarbeiter wurden in Quarantäne geschickt, die Produktion ruht bis zum 9. März.

Im dm-Logistikzentrum in Weilerswist wurden neun von 1400 Mitarbeitern positiv getestet. Die Infizierten leben im Kreis Euskirchen. Vertreter des Gesundheitsamtes schauten sich dort um, hielten aber keine zusätzlichen Maßnahmen für erforderlich. Nächste Woche werden alle Mitarbeiter getestet.