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Bombe in Köln entschärft: 1750 Kölner von Evakuierung betroffen

Bombe in Köln entschärft : 1750 Kölner von Evakuierung betroffen

Bei Bauarbeiten im Kölner Stadtteil Bickendorf ist am Montag eine fünf Zentner schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Während es bis zu Entschärfung etwas dauerte, mussten unter anderem ein Seniorenheim, zwei Kitas und eine Grundschule geräumt werden.

Bei Bauarbeiten in Köln-Bickendorfer "Erlenweg" ist am Montagmorgen eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Dabei handelte es sich laut der Stadt Köln um eine britische Fünf-Zentner-Bombe mit Heckaufschlagzünder, die noch am gleichen Tag entschärft werden muss.

Zunächst sei nicht klar gewesen, wie viele Menschen durch einen Evakuierungsradius von 300 Metern betroffen wären. Letztendlich mussten 1.750 Kölnern für die Entschärfung ihr Heim verlassen. Besonders betroffen waren die Katholische Grundschule Erlenweg, zwei Kitas und ein Seniorenheim. Unter den betroffenen Bürgern seien daher auch 166 Menschen über 75 Jahren gewesen. Zehn Krankentransporte seien durchgeführt worden.

Gegen 15.30 Uhr hatte der Kampfmittelbeseitigungsdienst mit der Entschärfung begonnen. Güterverkehr und Luftraum seien währenddessen gesperrt, Linien der Kölner Verkehrs-Betriebe seien jedoch nicht beeinträchtigt. Wie die Stadt Köln gegen 16 Uhr auf Twitter mitteilte, ist die Bombe erfolgreich entschärft worden. Die Straßensperren sind aufgehoben worden und die Anwohner konnten in ihre Wohnungen zurückkehren. 66 Kräfte des Ordnungsamtes, sieben Rettungsdienstkräfte des ASB Köln sowie zwölf Einsatzkräfte der Polizei waren laut der Stadt Köln im Einsatz.