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Staffelende des Crime-Podcasts: Bei „Akte Rheinland“ geht es um den Foltermord von Siegburg

Staffelende des Crime-Podcasts : Bei „Akte Rheinland“ geht es um den Foltermord von Siegburg

In der neuen Episode des GA-Crime-Podcasts „Akte Rheinland“ geht es um den Foltermord in der JVA Siegburg. Damit geht die erste Staffel des Podcasts zu Ende.

Der Morgen des 12. November 2006 in der JVA Siegburg: Drei junge Häftlinge melden den Suizid ihres Zellengenossen: Der 20-jährige Hermann H. hat sich an der Toilettentür erhängt. Seine drei Mithäftlinge werden daraufhin verlegt, sie gelten als traumatisiert. Doch es stellt sich heraus: Sie selbst haben Hermann H. in der Nacht auf den 12. November zwölf Stunden lang gequält, gefoltert und auf jede erdenkliche Weise erniedrigt, bevor sie ihn erhängten und seinen Suizid vortäuschten.

Die ganze Grausamkeit des Siegburger Foltermordes wird im Gerichtsprozess gegen die jungen Täter offensichtlich. Und der Fall hat weitreichende Folgen für das Justizsystem in Deutschland. Bei „Akte Rheinland“ sprechen Andreas Dyck und Anna Maria Beekes mit dem Leiter des Regionalressorts, Jörg Manhold, über den Fall. Er war zum Zeitpunkt der Tat Berichterstatter in der Lokalredaktion Siegburg und erzählt, wieso der angebliche Suizid Fragen aufwarf und wie schwierig es war, diese zu beantworten.

Mit dieser Episode geht Staffel 1 des GA-Crime-Podcasts „Akte Rheinland“ zu Ende. Wir freuen uns über Feedback, ob Lob oder konstruktive Kritik, über Anregungen und Themenvorschläge. Senden Sie diese an online@ga.de. Bald geht es weiter mit Staffel 2.

Akte Rheinland“ kann über den Blog akte-rheinland.de direkt angehört werden. Der Blog begleitet jede Episode zum jeweiligen Erscheinungstermin mit crossmedialen Inhalten. Der Podcast ist zudem über Spotify, Apple Podcasts, Stitcher, Deezer und weitere Podcatcher abrufbar und kann kostenlos abonniert werden.