Adventure Trail Neue Attraktion hat im Phantasialand eröffnet

Brühl · Das Phantasialand hat im Themenbereich „Deep in Africa“ einen neuen Abenteuerpfad eröffnet. Der General-Anzeiger hat die Attraktion vorab besucht.

Das Phantasialand eröffnet als neue Attraktion einen Adventure Trail.

Das Phantasialand eröffnet als neue Attraktion einen Adventure Trail.

Foto: Phantasialand

Haarscharf rast die Achterbahn vorbei, während sich unter den Füßen der Boden bewegt. Wasser schießt quer über den schmalen Pfad, den es auf dünnen Planken zu balancieren gilt. Und der Körper sucht auf einer wackligen Hängebrücke nach dem Gleichgewicht. Mitten in der Themenwelt „Deep in Africa“, tief im Reich der Black Mamba und direkt am Garten des Hotels Matamba hat das Phantasialand in Brühl eine neue Attraktion eröffnet.

Auf dem Adventure Trail, den der General-Anzeiger bereits vor der Eröffnnung besucht hat, gilt es kühn knarzende Bretter, schmale Stege und kurze Leitern zu überwinden, über Schluchten zu balancieren, ungeahnte Höhen zu erklimmen sowie enge Gänge und niedrige Höhlen zu bewältigen. Der Park empfiehlt daher auch festes Schuhwerk auf der Attraktion, in der man sich gut 20 bis 30 Minuten beschäftigen und dabei immer wieder unterschiedliche Wege durch die Tombo Grotte, die Schamanen-Hütte, den Bandi Canyon, den Affenfelsen, das Dogon Village oder den Totem Kraal nehmen kann. Ein wie eine Schatzkarte gestalteter Plan weist dabei den Weg.

Phantasialand - Neue Attraktion Adventure Trail
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Bilder vom Adventure Trail im Phantasialand

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Foto: Phantasialand

„Das ist nichts Alltägliches, kein typischer Kletterpfad, sondern ein Abenteuerweg“, sagt Projektleiter Markus Gröninger, der den Bau von der ersten Idee bis zur Endabnahme begleitet hat. „Es war auch mein Herzenswunsch, etwas für Kinder zu schaffen“, sagt der Familienvater, der seine vier- und siebenjährigen Kinder als Zielgruppe für die neue Attraktion sieht. Aber nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene und Familien können sich den Herausforderungen des Adventure Trails stellen, und zwar jeder auf seine Weise: ob wagemutig hoch hinaus und flink von Fels zu Fels oder auf sicheren Pfaden? Jeder Besucher entscheidet selbst, wie abenteuerlich das Erlebnis im Dschungel sein soll.

Die Feedbacks der ersten Testbesucher seien jedenfalls super gewesen, so Gröninger. Wie immer hat das Phantasialand auch beim Adventure Trail auf eine detaillierte Gestaltung Wert gelegt. Farbige Wandmalereien, handgeschnitzte Masken und Figuren, Krüge, Lampen und Fässer sowie exotische Pflanzen schmücken die Szenerie. Hinzu kommen das Rauschen des Wassers und der Black Mamba, Gebrüll von Löwen sowie Schreie von Affen. Geräusche, Gerüche, Gestaltung und Musik sollen alle Sinne ansprechen, damit die Besucher tief in die afrikanische Themenwelt eintauchen.

Die besondere Aufgabe sei es gewesen, „den Platz, der da ist, gut zu nutzen“, sagt Projektleiterin Annette Pieck. „Wir wollten den Pfad so integrieren, dass er nicht als neu in der Themenwelt auffällt, sondern dass es natürlich und echt aussieht“, so Pieck weiter. Der Weg vom „Dschungel ins Dorf“ sollte sich mit dem Bestand verbinden, die Black Mamba ist dabei immer an der Seite der Besucher.

Die Grundidee für die neue Attraktion gab es schon mehrere Jahre in den Büros des Brühler Freizeitparks. „Wir mussten nur die richtige Zeit und den richtigen Ort finden“, erläutert Sebastian Jonas, Direktor Park des Phantasialandes. Der Pfad sei eine tolle Ergänzung für den Themenbereich „Deep in Africa“. „Wir hatten eine Grundidee mit den passenden Elementen zum Klettern, Balancieren und Hangeln, dann haben wir diese stetig weiterentwickelt“, erklärt Jonas. Die konkrete Planung und Bauzeit habe dann etwas mehr als ein Jahr gedauert. „Und wenn man jetzt das Lachen der ersten Tester sieht, dann weiß man, dass man alles richtig gemacht hat“, freut sich Jonas.

Kinder ab 90 Zentimeter und ab drei Jahren können in Begleitung eines Erwachsenen auf den Adventure Trail, Besucher ab 1,20 Meter und über 6 Jahren können die Attraktion eigenständig erleben.