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Corona-Mutation in Köln: Mehrere Fälle in Kitas

Untersuchung des Gesundheitsamtes : Mehrere Fälle von britischer Corona-Mutation in Kölner Kitas

Die britische Coronavirus-Variante ist in zwei Kindertageseinrichtungen in Köln nachgewiesen worden. Zudem seien Fälle in einer Unterkunft für Geflüchtete sowie in einem Krankenhaus aufgetreten.

In zwei Kölner Kitas sind Fälle der britischen Coronavirus-Variante aufgetreten. Zur Zahl der Infizierten konnte eine Stadt-Sprecherin zunächst keine Angaben machen. Nach einem Bericht des „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Freitag) sind in einer der Kitas zwei Erzieher und drei Kinder betroffen. Wie die Stadt-Sprecherin mitteilte, war zunächst ein Elternteil positiv auf die mutierte Variante getestet worden. Daraufhin habe das Gesundheitsamt weitergehende Untersuchungen durchgeführt.

Zudem seien Fälle in einer Kölner Unterkunft für Geflüchtete und in einem Krankenhaus aufgetreten. In Köln werden seit vergangener Woche alle positiven Corona-Tests auf mutierte Viren untersucht.

Auch im Kreis Paderborn wurde nach Angaben einer Sprecherin bei zwei Personen die britische Variante des Virus nachgewiesen. Diese Variante gilt als ansteckender als der bisher verbreitete Stamm.

Zuvor waren in NRW bereits elf Fälle der zuerst in England entdeckten Mutation B.1.1.7 bekanntgeworden sowie drei der zuerst in Südafrika aufgetretenen Variante. Das Gesundheitsministerium hatte am Mittwoch ein Projekt gestartet, um die Verbreitung von Corona-Mutationen in dem Bundesland zu erfassen.

(dpa)