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Coronavirus in Köln: Dritter Todesfall - 90-Jähriger mit Grunderkrankungen stirbt

90-Jähriger mit Grunderkrankungen : Köln meldet den dritten Coronavirus-Todesfall

In Köln gibt es mittlerweile drei Coronavirus-Tote. Einen dritten Todesfall gab die Stadt am Sonntag bekannt: Ein 90-Jähriger mit Grunderkrankungen starb im Krankenhaus an den Folgen der Infektion.

Insgesamt gibt es auf dem Gebiet der Stadt Köln inzwischen 817 Fälle von mit dem Coronavirus infizierten Menschen. 24 von ihnen befänden sich in stationärer Quarantäne, davon neun auf der Intensivstation, heißt es seitens der Stadt. 34 Personen seien zwischenzeitlich aus der Quarantäne entlassen worden. Am Freitag war bereits eine 49-Jährige in Köln an den Folgen der Coronavirus-Infektion gestorben.

Der Leiter des städtischen Krisenstabs, Stadtdirektor Stephan Keller, stellte fest, dass die getroffenen Maßnahmen anscheinend dazu führten, dass sich „immer weniger Menschen auf den Straßen und Plätzen aufhalten“. Der Ordnungsdienst habe am Samstag nur „sehr vereinzelt“ Menschenansammlungen auflösen, die Schließung von Geschäften durchsetzen und an das Betretungsverbot für Spielplätze erinnern müssen.

Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker betonte: „Die Tendenz zeigt in die richtige Richtung.“ Die Reduzierung sozialer Kontakte dürfe aber nicht nachlassen, wenn nachhaltig Infektionsketten durchbrochen werden sollten. „Ich rufe die Kölnerinnen und Kölner auf, physische soziale Kontakte weiterhin auf das Notwendigste zu beschränken – nicht nur in Räumen, sondern auch im Freien.“