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CSD in Köln: 250 Regenbogenflaggen wehen auf Zoobrücke und Deutzer Brücke

Zum Christopher Street Day : 250 Regenbogenflaggen wehen auf Zoobrücke und Deutzer Brücke

Anlässlich des Christopher Street Day und der Cologne Pride werden vom 9. bis 11. Oktober 250 Regenbogenflaggen auf den Kölner Rheinbrücken wehen.

Vom 9. bis einschließlich 11. Oktober werden auf zwei Kölner Rheinüberquerungen - der Deutzer Brücke und der Zoobrücke - Regenbogenflaggen gehisst. Die Aktion findet anlässlich des 29. Christopher Street Days (CSD) in Köln statt, die von der Stadt Köln und dem Verein Kölner Lesben- und Schwulentag (KLuST e.V.) veranstaltet wird. Die Flaggen sollen ein sichtbares Zeichen für Vielfalt und gegen die Diskriminierung von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans- und intergeschlechtlichen Menschen (LSBTI). setzen.

Anders als in den Vorjahren tragen die Fahnen teilweise Namen von Organisationen und Privatpersonen, die diese erworben und dem KLuST e.V. zur Verfügung gestellt haben. Durch die Unterstützung seien insgesamt etwa 250 Regenbogen-Flaggen zusammengetragen worden, die auf den beiden Brücken aufgehangen werden. Die Kosten für das Aufhängen der Flaggen übernimmt seit 2019 die Stadt Köln.

Keine CSD-Parade wegen Corona

Trotz der Verschiebung der zweitägigen Cologne Pride von Juli auf den Oktober kann die große CSD-Parade wegen der Corona-Pandemie in diesem Jahr nicht wie gewohnt stattfinden. Ersetzt werden sollen die Feierlichkeiten durch eine Fahrrad-Sternfahrt am 11. Oktober. Von vier verschiedenen Startpunkten aus können Teilnehmer zur Deutzer Werft fahren, wo eine Kundgebung als Abschlussveranstaltung der Pride-Days geplant ist.

Eingeleitet wird der CSD in Köln zwei Tage zuvor unter anderem durch Oberbürgermeisterin Henriette Reker, die wie in den vergangenen Jahren eine große Regenbogenflagge am Fahnenmast vor dem Historischen Rathaus hissen wird.