Durchsuchungen im Rhein-Sieg-Kreis und Köln 20-Jähriger nach fünf Geldautomatensprengungen „dringend tatverdächtig“

Köln · Am Mittwoch haben die Staatsanwaltschaft und die Polizei mehrere Wohnungen und Büros im Rhein-Sieg-Kreis sowie Köln durchsucht - und Räume einer JVA. Dort sitzt ein 20-Jähriger ein, der an fünf Sprengungen von Geldautomaten beteiligt gewesen sein soll.

 Die Polizei hat am Mittwochmorgen mehrere Wohnungen und Büroräume im Rhein-Sieg-Kreis und in Köln durchsucht.

Die Polizei hat am Mittwochmorgen mehrere Wohnungen und Büroräume im Rhein-Sieg-Kreis und in Köln durchsucht.

Foto: dpa/Rolf Vennenbernd

Die Polizei und die Staatsanwaltschaft Köln haben einen mutmaßlichen Geldautomatensprenger überführt. Einsatzkräfte hätten am Mittwochmorgen verschiedene Wohnungen und Büros in Swisttal-Heimerzheim, Rheinbach und Köln sowie Räumlichkeiten einer nordrhein-westfälischen Justizvollzugsanstalt durchsucht, teilten die Staatsanwaltschaft und Polizei Köln mit.

Der 20-jährige Tatverdächtige verbüße seit Februar diesen Jahres eine Haftstrafe wegen eines Raubedeliktes. Er sei „dringend verdächtig“, an insgesamt fünf Sprengungen von Geldautomaten in Köln, Montabaur, Andernach sowie Frankfurt am Main beteiligt gewesen zu sein. Dabei soll er laut Staatsanwaltschaft und Polizei mehrere Hunderttausend Euro in bar erbeutet haben. Zuvor habe er mutmaßlich für die Tatausführungen auch im Kölner Stadtgebiet hochmotorisierte Autos gemietet.

Im Zuge der Durchsuchung in der Justizvollzugsanstalt sei dem 20-Jährigen ein Haftbefehl ausgehändigt worden. Zu möglichen Komplizen des Manns werde noch ermittelt, hieß es weiter. Darüber hinaus hätten die Beamtinnen und Beamten bei den Durchsuchungen mehrere Handys sowie Dokumente als Beweismittel sichergestellt - diese müssten nun ausgewertet werden.

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