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"Viva Colonia" macht sich bezahlt: Höhner kassieren dank Metallica-Konzert in Köln

"Viva Colonia" macht sich bezahlt : Höhner kassieren dank Metallica-Konzert in Köln

Die Höhner dürfen sich nach dem Metallica-Konzert in Köln auf ein angemessenes Taschengeld freuen. Das liegt an den Gema-Gebühren, die sie von den US-Rockern erhalten, weil diese den kölschen Kulthit "Viva Colonia" performten.

Für viele Kölner Metallica-Fans im Rheinenergie-Stadion war es Mitte Juni ein ganz besonderes Erlebnis, als die US-Rocker plötzlich den kölschen Hit "Viva Colonia" zum Besten gaben. Für die Höhner macht sich die kurze Metal-Version ihres Kultsongs gleich doppelt bezahlt. Sie bedeutet nicht nur eine Huldigung seitens der Musikerkollegen, sondern auch ein angemessenes Taschengeld.

Denn wie die Gema am Dienstag auf GA-Anfrage mitteilte, verdienen die Kölschrocker dank der Urhebervergütung mehrere tausend Euro. Bei einer Zuschauerzahl von rund 50.000 und einem Eintritt von durchschnittlich 100 Euro seien das rund 7000 bis 8000 Euro.

Dieser Betrag stehe automatisch jedem Urheber zu, nachdem der Veranstalter des jeweiligen Konzerts der Gema die Liste der Songs zugespielt hat. Bei mehreren Urhebern müsse das Geld entsprechend aufgeteilt werden.

Ein Teil der Summe könnte aber demnächst wieder an Metallica zurückfließen. Die Höhner wollen nämlich ihrerseits einen Song der US-Rocker covern: "Ich denke da an Alles andere zählt nit - die kölsche Übersetzung von Nothing Else Matters", sagte Höhner-Sänger Henning Krautmacher jüngst der Deutschen Presse-Agentur.