Nachbarschaftsstreit endet in Großeinsatz Betrunkener Kölner bedroht Polizei mit Waffe

Köln · Ein Nachbarschaftsstreit in Köln endete in der Nacht zum Sonntag in einem Großeinsatz. Als die Polizei klingelte drohte ein 53-jähriger den Beamten mit einer Waffe.

 Polizist eines Spezialeinsatz-Kommandos in NRW (Symbolbild)

Polizist eines Spezialeinsatz-Kommandos in NRW (Symbolbild)

Foto: dpa/Oliver Berg

Mit einem Polizei-Großeinsatz endete in der Nacht zum Sonntag ein Nachbarschaftsstreit in Köln. Wie die Polizei berichtet, hatten Beamte eines Spezialeinsatzkommandos einen 53-jährigen, bewaffneten Anwohner eines Mehrfamilienhauses im Stadtteil Nippes überwältigt. Der Mann hatte gegen 2.30 Uhr ein Streifenteam, das wegen Nachbarschaftsstreitigkeiten alarmiert worden war, an seiner Wohnungstür mit einer Langwaffe bedroht. Die Beamten zogen sich unmittelbar zurück, heißt es in der Pressemitteilung.

Es folgte ein knapp vierstündiger Großeinsatz an dem Haus auf der Kevelaer Straße. Mehrere Streifenteams umstellten das Haus und forderten das SEK zur Unterstützung an. Bei dem Zugriff erlitt der alkoholisierte Kölner leichte Verletzungen.

Er muss sich nun einem Strafverfahren wegen tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte stellen. Die Kriminalpolizei ermittelt unter anderem, was der Grund für das Verhalten des 53-Jährigen sein könnten. Um welche Art von Langwaffe es sich handelt, wollte die Polizei auf Nachfrage zunächst nicht mitteilen.