Illegales Rennen in Köln-Müngersdorf Polizei stoppt 18-jährigen Raser im Ferrari

Köln · Die Kölner Polizei hat einen 18-jährigen Ferrarifahrer nach einem mutmaßlichen Autorennen gestoppt. Die Polizei beschlagnahmte nicht nur Führerschein und Handy des Mannes, sondern auch den Ferrari.

 Die Polizei in Köln beschlagnahmte einen Ferrari California. (Symbolbild)

Die Polizei in Köln beschlagnahmte einen Ferrari California. (Symbolbild)

Foto: dpa/Frank Rumpenhorst

In der Nacht von Samstag auf Sonntag hat die Kölner Polizei in Müngersdorf einen Ferrari California beschlagnahmt. Der Fahrer, ein 18-jähriger Fahranfänger aus Köln, hatte zuvor eine andere Verkehrsteilnehmerin bedrängt und beinahe einen Unfall gebaut. Nach Polizeiangaben habe der 18-Jährige höchstwahrscheinlich an einem illegalen Autorennen teilgenommen.

Wie die Polizei berichtete, hatte sich der junge Mann in seinem Cabrio kurz zuvor auf der Aachener Straße stadtauswärts fahrend einer 21-jährigen Autofahrerin und dessen Beifahrer mit hoher Geschwindigkeit genähert. Dabei betätigte er mehrfach die Lichthupe. In dem Moment, in dem die 21-Jährige versuchte, nach rechts auszuweichen, scherte der Ferrari ebenfalls nach rechts aus. Die 21-Jährige konnte nur durch ein heftiges Einschlagen nach links den Unfall abwenden.

Die 21-Jährige und ihr Beifahrer hätten nach Polizeiangaben anschließend beobachtet, wie sich der Ferrarifahrer ein Rennen mit einem weiteren Sportwagenfahrer geliefert habe. Einer Polizeieinheit gelang es kurz darauf, den Ferrari auf der Widdersdorfer Strafe festzusetzen. Die Beamten leiteten ein Verkehrsstrafverfahren ein. Dabei konfiszierten die Beamten nicht nur den Führerschein und zwei Mobiltelefone des Fahrers, sowie das Mobiltelefon des 19-jährigen Beifahrers, sondern auch der Ferrari wurde von der Polizei beschlagnahmt.

Gegen den 18-Jährigen Fahrer wurden Ermittlungen wegen des Verdachts der Teilnahme an einem illegalen Autorennen eingeleitet, sowie wegen des Verdachts der Gefährdung eines anderen Verkehrsteilnehmers.

(ga)
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