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Köln-Porz: 4000 Quadratmeter große Lagerhalle brennt nieder - Zwei Verletzte

Zwei Einsatzkräfte verletzt : Probleme mit Löschwasser bei Lagerhallenbrand in Köln

In der Nacht zu Freitag ist in Köln-Porz eine knapp 4000 Quadratmeter große Halle vollständig niedergebrannt. Dort lagerten Verpackungsmaterialien und Dekorationspflanzen. Bei dem Einsatz wurden zwei Menschen verletzt.

Eine rund 4000 Quadratmeter große Lagerhalle ist in der Nacht zu Freitag vollständig niedergebrannt. Gegen 1.40 Uhr wurde die Feuerwehr über eine Brandmeldeanlage zu der Einsatzstelle alarmiert. In der Halle in Köln-Porz wurden Verpackungsmaterialien und Dekorationspflanzen gelagert, die nach Angabe der Feuerwehr ursächlich für eine schnelle Brandausbreitung waren.

Als die Einsatzkräfte an der Lagerhalle eintrafen stand bereits der Dachbereich in Flammen, sodass die Alarmstufe erhöht wurde. Aschebrocken verteilten sich auf der Straße, eine schwarze Rauchwolke zog Richtung Norden. Mit drei Drehleitern bekämpfte die Feuerwehr die Flammen. „Während der Löscharbeiten stürzte das Dach der Lagerhalle ein“, berichtete Einsatzleiter der Kölner Feuerwehr Bernhard Swierzy. Zwei Personen wurden bei dem Brand verletzt - ein Feuerwehrmann kam aufgrund internistischer Symptome ins Krankenhaus, eine Feuerwehrfrau musste an der Einsatzstelle mit einer chirurgischen Verletzung behandelt werden. Zu Beginn gab es Probleme mit der Bereitstellung von Löschwasser, sodass die Feuerwehr in Absprache einen Wassertank der Deutz AG nutzen musste.

Dadurch, dass keine Firma direkt an die Lagerhalle angrenzt, sind die Flammen nicht auf andere Gebäude übergegriffen. Derzeit laufen noch Nachlöscharbeiten.

Die Feuerwehr war insgesamt mit drei Löschzügen und sechs Löschgruppen der Freiwilligen Feuerwehr, 105 Einsatzkräften, vor Ort. Unterstützt werden sie durch die Rhein Energie und Untere Wasserschutzbehörde. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

(ga)