Rettungseinsatz in Köln-Godorf Kölner Rettungssanitäter lobt Einsatz von Ikea-Mitarbeitern

Köln · Nach einem Einsatz in der Ikea-Filiale in Köln-Godorf hat ein Rettungssanitäter den Mitarbeitern der Filiale sein Lob ausgesprochen. Die hatten den Sanitätern hilfreich zur Seite gestanden.

 Nach einem Einsatz im Ikea in Köln-Godorf, lobt ein Sanitäter die Mitarbeiter. (Symbolbild)

Nach einem Einsatz im Ikea in Köln-Godorf, lobt ein Sanitäter die Mitarbeiter. (Symbolbild)

Foto: dpa/Oliver Berg

Großes Lob für die Mitarbeiter des Ikea in Köln-Godorf hat der Rettungssanitäter Luis Teichmann aus Köln auf Instagram geäußert. Er bezeichnet den Einsatz als „das Beste, was ich in 10 Jahren Rettungsdienst erlebt habe“. Am Samstag, 2. März, rückte Teichmann mit seinem Team zu einem Rettungseinsatz in der Ikea-Filiale aus. Noch bevor sie den Einsatzort erreichten, habe Teichmann Sorge gehabt, was sie während der Stoßzeit in dem Geschäft erwarten würde.

Doch sein Pessimismus war unbegründet, wie der Sanitäter weiter erklärt: “Fünf Einweiser standen in gelben Westen verteilt über den gesamten Parkplatz, um uns von der Einfahrt aufs Gelände einzuweisen und eine „Rettungsgasse“ zu dirigieren.“ An der Einsatzstelle, die sich mitten in der Filiale befand, trafen die Einsatzkräfte auf vier weitere Mitarbeiter, die ihnen ebenfalls hilfreich zur Seite standen und einen Sichtschutz um den Patienten errichteten.

Ebenfalls im Einsatz war ein Betriebssanitäter, der nicht nur eine Anamnese durchgeführt und Messwerte erhoben hatte, sondern auch eine „Top-Übergabe“ machte. Teichmann lobt den Vorgang und schreibt: „Ein hervorragend organisierter Prozess, der in nicht einmal 6 Minuten durch das Personal umgesetzt wurde und der durchaus als Blaupause für alle größeren Märkte, Institutionen etc. dienen könnte.“

Doch auch Kritik äußert Teichmann nach dem Einsatz, die bezieht sich allerdings in erster Linie auf das Vorgehen des eigenen Teams. Er und seine Kollegen wären an diese Situation am schlechtesten herangegangen, da sie ohne Trage in den Verkaufsraum gegangen waren. “Bei einem wirklich kritischen Patienten hätte uns das aufgrund der Wege viel Zeit gekostet“, sieht Teichmann ein und zieht seine Lehre daraus.

Zum Schluss lobt Teichmann noch einmal das Vorgehen und schreibt: „Wir ziehen jedenfalls unseren Hut vor der Abteilung, die diesen Prozess implementiert hat und vor den Mitarbeitern, die eben diesen so beeindruckend und schnell umgesetzt haben.“ Anklang findet der Post auch auf Social Media. Am Montag hatten fast 60.000 Leute den Beitrag geliked.

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