KVB-Linien können Betrieb wieder aufnehmen Weltkriegsbombe in Köln-Sürth erfolgreich entschärft

Update | Köln · In Köln-Sürth ist am Freitagmittag eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft worden. Sie war am Vortag von Bauarbeitern entdeckt worden. Bei der Entschärfung gab es einen Knall, dessen Ursache bislang unklar ist.

 Ein Bombe liegt in einer Baustelle. (Symbolfoto)

Ein Bombe liegt in einer Baustelle. (Symbolfoto)

Foto: dpa/Uwe Zucchi

Am Freitag hat der Kampfmittelbeseitigungsdienst in Köln-Sürth erfolgreich eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft. Die englische Zehn-Zentner-Bombe mit Heckaufschlagszünder aus dem Zweiten Weltkrieg war am Donnerstagvormittag von Bauarbeitern entdeckt worden. Wie die Stadt Köln angab, wurde sie um 14.51 Uhr erfolgreich entschärft. Im Anschluss wurde die Straßensperre wieder sukzessive aufgehoben. Auch die KVB-Linien 16, 17, 130, 131 und 134 konnten ihren Betrieb laut Mitteilung wieder aufnehmen. Wie die Stadt weiter erklärte, gab es im Laufe der Entschärfung einen hörbaren Knall. Weitere Informationen teilte sie diesbezüglich zunächst nicht mit.

Ungefähr 5900 Personen waren von der Evakuierung betroffen, darunter eine Behinderteneinrichtung. Eine Anlaufstelle für evakuierte Anwohnerinnen und Anwohner war in der Gesamtschule Rodenkirchen eingerichtet. Die Sürther Straße war zwischen „Am Keltershof“ und „In der Aue“ gesperrt. Der Wochenmarkt in Sürth musste aufgrund der Entschärfung ausfallen.

Weitere Informationen erhalten Betroffene beim Bürgertelefon unter 0221-2210 sowie beim Servicetelefon des Ordnungs- und Verkehrsdienst unter 0221-22132000.

(ga)
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