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Ermittlungen wegen illegalen Tierhandels: Kölner Polizei rettet Hundewelpen aus Kühlschrank

Ermittlungen wegen illegalen Tierhandels : Kölner Polizei rettet Hundewelpen aus Kühlschrank

Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts des illegalen Tierhandels gegen vier Frauen. Bei Durchsuchungen in Köln und Düsseldorf konnten die Beamten unter anderem Welpen aus einem Kühlschrank retten.

Mehrere junge Pudelschnauzer, französische Bulldoggen, Chihuahuas und Malteser konnten von der Polizei bei Durchsuchungen in Köln und Düsseldorf befreit werden. Gegen vier Frauen im Alter zwischen 20 und 61 Jahren wird wegen des Verdachts des illegalen Tierhandels ermittelt. Eine der Frauen hatte in ihrer Wohnung in Köln-Chorweiler vier Malteser-Welpen in einem offenen Kühlschrank zusammengepfercht.

Die Welpen werden nun laut Polizei zur artgerechten Versorgung in die Obhut von Kölner Tierheimen gegeben. Den Einsatz unterstützten Veterinärinnen vom Umwelt- und Verbraucherschutzamt. Ins Rollen gekommen waren die Ermittlungen nach Hinweisen von Käufern. Diese hatten angeblich gechipte und geimpfte Junghunde auf Online-Verkaufsportalen entdeckt.

Die Ermittlungen gegen die vier Frauen dauern an. Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang ausdrücklich vor spontanen Tiergeschenken zu Weihnachten. „Der Kauf von Welpen, deren Herkunft nicht nachvollziehbar ist und die im Internet oder auf Märkten, Parkplätzen oder anderen Orten angeboten werden, fördert den illegalen und vor allem nicht tiergerechten Handel. Tierschützer weisen darauf hin, dass die Junghunde häufig Qualen erleiden und abgegeben werden, bevor sie eigenständig fressen können. Bitte sehen Sie von solchen Käufen ab und erkundigen sich genau, bevor Sie sich einen Hund anschaffen“, so die Polizei in ihrer Mitteilung.

(ga)